Selig die ehrlich auf der Suche sind

Oktober 11, 2014

Da gibt es kritische Geister, die wollen nur zerstören. Sie sind neidisch auf das, was andere erreicht haben und in ihrem Kleinmut wollen sie beweisen, dass der andere unrecht hat.

Und dann gibt es die kritischen Geister, die der Sache dienen.

Sie decken Schwachstellen auf – um das System zu stärken.

Sie suchen Fehler – um das Gebäude vor dem Einsturz zu retten.

Sie sind auf der Suche nach Wahrheit – um der Wahrheit willen.

Wie können wir diese von jenen unterscheiden?

Kaum.

Aber an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Gibt es neue 30er Jahre?

Oder wird es neue 70er Jahre geben?

Meint
Euer Christoph


Begriffe

Oktober 2, 2014

Oft verwenden wir Menschen ein Wort, zum Beispiel „Zeit“, doch wenn wir dann miteinander diskutieren, kommen wir dahinter, dass wir damit die unterschiedlichsten Begriffe meinen.

Denn, je nachdem, welchen Beruf einer hat, oder welchen Werdegang hinter sich, meint er entweder „physikalische Zeit“ oder „philosophische Zeit“ oder „poetische Zeit“ oder „meine Zeit“, „Deine Zeit“, „unsere Zeit“.

Wenn jetzt z.B. ein Theologe, der ja berufsmäßig „die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben muss“, weil er ja „mit der Autorität des Lehramtes“ spricht (sprechen muss), versucht, sich „über die Physik zu erheben“ und diese „zu massregeln“, dann ist der Streit vorprogrammiert.

Absolutheitsanspruch ja, aber bitte nur innerhalb Deiner eigenen vier Wände.

Danke

Meint
Euer Christoph


Ist Wahrheit eine Quantität oder eine Qualität

September 13, 2014

Hmmmm, als „gelernter“ Programmierer würde ich sagen:

So, wie es ganzzahlige Werte gibt und wie es Fließkommawerte gibt, so wie es Zeichenwerte und Zeichenkettenwerte gibt, so gibt es auch boole’sche Werte.

Ein boole’scher Wert hat die Eigenschaft, dass er sich im Medium durch ein einzelnes Bit darstellen läßt. Ein Wahrheitswert ist mithin der einfachtste und „kleinste“ aller möglichen Werte, die in Informations- und Kommunikationssystemen verarbeitet werden können.

Als Wert ist er also eindeutig eine Quantität. Eine Quantität, die als Wahrheitseigenschaft zum Beispiel eines Satzes interpretiert werden kann.

Wenn Hegel hingegen von der „Wahrheit, die dem Ding an sich innewohnt“ spricht, dann meint er damit wohl keine Eigenschaft des Dings, denn das Ding kann ja nicht wahr oder falsch sein, es ist ganz einfach seiend.

Mit dieser metaphysischen Wahrheit meint man wohl eher die Tatsache, dass das Ding real ist. In diesem Zusammenhang, wenn man mit der „Wahrheit“ eigentlich die „Realität“ meint, dann ist die Wahrheit wohl eher eine Qualität, denn eine Quantität.

Nix für ungut, bin kein großer Philosoph, sondern nur ein kleiner Programmierer, aber die Sache mit der Wahrheit als Quantität lag mir einfach auf dem Herzen.

Meint
Euer Christoph


Und sie bewegt sich doch……

September 9, 2014

Welch riesige kybernetische Gebilde der Mensch erdacht hat, um „die Welt in Bewegung zu halten“.

Eine Aufsichtsratssitzung jagt die andere, Besprechungen jeder Art, Gigabytes von E-Mails und trotzdem bleibt die alte Frage:

Sind wir es, die die Welt in Bewegung halten, oder hält die Welt uns in Bewegung?

Wäre nicht Zeit für ein wenig Bescheidenheit?

Eine alte Weisheit aus dem Gebetsleben: nicht wir ändern Gott durch das Gebet, sondern Gott ändert uns im Gebet.

Wenn wir das Universum in Bewegung hielten, dann wäre das fürwahr so, als ob der Schwanz mit dem Hund wedelt.

Meint
Euer Christoph


Vom geozentrischen über das heliozentrische zum egozentrischen Weltbild

August 8, 2014

In meinem Inneren mögen Naturgewalten toben.

Da mögen Liebe, Haß, Gleichgültigkeit, Zuneigung und andere große Gefühle in einem ewigen Auf und Ab sich immer gegenseitig bekämpfen und ergänzen.

Aus der Sicht des Universums ist das relativ gleichgültig.

Die gesamte Galaxie kreist um ein schwarzes Loch in der Mitte.

In einem Spiralarm ganz aussen, unwichtig für die Galaxie, kreist ein Sonnensystem mit einem Stern mittlerer Größe.

Um diesen Stern kreist zusammen mit 7 anderen Planeten ein blauer Planet, den seine Bewohner Erde nennen.

Aus Sicht des Universums hat dieser Planet nicht einmal einen Namen, so unwichtig ist er.

Und die Menschen – so nennen sie sich – bilden sich ein, sie seien der Nabel des Universums.

Wohltuend hingegen die Relativitätstheorie, die uns nahelegt: „Das Universum hat keinen Nabel“.

Meint
Euer Christoph


Das Jetzt, das Du, das Ich und das Wir

Juli 20, 2014

Ich kann mein „Jetzt“ nicht ändern.

Vom „Jetzt“ weiss ich noch nichts.

Aber im „Jetzt“ kann ich die „Istigkeit“ fühlen.

Mein „Jetzt“ ist nicht Dein „Jetzt“.

„Unser Jetzt“ läßt neue Universen entstehen.

Eine gemeinsame Zukunft.


Dünnbrettbohrer

Juli 20, 2014

„Innovation besteht zu 10% aus Inspiration und zu 90% aus Transpiration“, hat Albert Einstein gesagt.

Und so ist es auch heute.

Ideen und Inspiration gibt’s zum Saufüttern.

Jeder glaubt, er hat die geniale neue Idee, die die Welt für immer verändern wird.

Aber wo bleiben die Leute, die eine Aufgabe treu zu Ende ausführen?

Wo bleiben die Leute, die bis zum Lebensende treu zueinander stehen und nicht gleich bei jedem Quastelschas das weite suchen?

Ideen sind überbewertet.

Arbeit ist unterbewertet.

Punctum.

Meint
Euer Christoph


Man soll sich nicht für etwas Besonderes halten, ……

Juni 21, 2014

……nur weil man abnormal ist.

Meint
Euer Christoph


Die Vorbildwirkung hat ausgeschissen

Juni 15, 2014

Oft hat man uns gepredigt, wir sollen, wenn wir doch die Welt verändern und andere Menschen motivieren wollen, dann sollen wir doch mit gutem Vorbild vorangehen.

Im Arbeitszimmer von Kaiser Franz Joseph habe ab 5 Uhr in der Früh das Licht gebrannt.

Wir sollen immer da sein, da sein für die anderen und ihre Fragen und Probleme.

Anwesenheit sei der Kernpunkt der Vorbildwirkung, immer DA sein.

Ist das noch zeitgemäß? Führt das nicht zu Neurosen und Zwangs-Psychosen, in denen die Menschen sich nicht ihrer Natur gemäß benehmen und dann zwangsmäßig irgendwann entgleisen, wenn sie dem Druck nicht mehr standhalten?

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert.

Das ist sozusagen das Gegen-Paradigma.

Ist es nicht wieder einmal eine Frage des Maßhaltens? Ist es nicht so, dass man im Leben zwischen den Extremen pendelt bzw. Den „guten Mittelweg“ findet?

Meint
Euer Christoph


Diplomaten sind Menschen, ……

Juni 8, 2014

……die man zum Wohl des eigenen Landes weit weg schickt.

😉