Meiner ist der Größte

Dezember 1, 2012

Man lernt nie aus.

Jetzt habe ich gelernt, für jeden gläubigen Muslim ist Jesus der zweitwichtigste aller Propheten.

Es scheint so, als wären die ganzen alten und neueren Streitereien nichts anderes als eine Neuauflage des alten Streits „Meiner ist der Größte“ (mein Prophet).

Meint ja nur
Euer Christoph


Es sind nur ganz wenige Themen,……

November 17, 2012

….die uns Menschen doch immer wieder in den Bann ziehen, obwohl – oder gerade weil – wir eben keine endgültige Antwort darauf finden.

Und so kommen zu ganz alten Blogeinträgen, zum Beispiel hier: https://letztersein.wordpress.com/2012/09/03/was-alle-menschen-gleich-macht-ist/, immer wieder zu neuen Diskussionen, zu denen ich ganz herzlich einlade (siehe den Beitrag von Halb11).

Lg
Christoph


Den Letzten beissen die Hunde

Oktober 29, 2012

Ich glaube, in meiner Erzählung „Das dritte Kind“ (genau genommen im ersten Teil „Prolog“) habe ich öfters das Verhältnis zwischen Tester und Entwickler thematisiert.

Da ist einerseits der Entwickler, der aus den Anforderungen des Kunden letzten Endes ein Programm entwickelt (und da ist dieser Name „Ent“wicklung wirklich passend, denn die Anforderungen des Kunden sind oft ziemlich „ver“wickelt und müssen schön vorsichtig zu konkreten Anweisungen für den Prozessor „ent“wickelt werden).

Andererseits können aber auch Fehler passieren, sodaß man letzten Endes auch testen muß, ob das Programm dann wirklich das tut, was sich der Kunde wünscht.

Und so fühlt sich der Entwickler ziemlich sicher, wenn er weiß, daß das Programm von einem guten Tester getestet wird – der Tester ist sozusagen das O.B. des Entwicklers (im besten Sinne).

Aber wer hilft dann dem Tester aus seiner Gewissensnot? Denn dieser kann ja auch Fehler machen und z.B. einen Fehler übersehen.

So zieht sich das sogenannte 4-Augen-Prinzip durch die gesamte Entwicklung jedwedes technischen Systems.

Der Tester wird wiederum entlastet, indem der Projektmanager seinen Sanktus gibt und das Produkt „freigibt“. Der Lieferant wird entlastet, wenn der Kunde das System entgegennimmt und Abnahmetests durchführt. Diese wiederum werden entlastet, indem man ausgesuchte Endkunden (friendly users) gratis mit dem System „herumspielen“ läßt und letzten Endes hat man einen mehr oder weniger guten User Support, der dem Endkunden hilft, wenn er Probleme hat.

All das muss natürlich der Endkunde finanzieren (entweder direkt, oder indem er Werbung „über sich ergehen läßt“).

Durch dieses abgestufte System wird sichergestellt, dass niemand allzu viel Verantwortung tragen muß und alle können mehr oder weniger gut schlafen dabei.

Ganz im Gegensatz der Ansatz, der im Film „Der Untergang“ beschrieben wird. Alle Hoffnung wird auf einen einzigen Menschen gesetzt („Der Steiner wird uns retten“) und als dieser dann „versagt“, gibt es Wutausbrüche und Tobsuchtsanfälle, die aber allesamt nichts nützen.

Das sogenannte „Tragen der Verantwortung“ wird dann dadurch pervertiert, dass sich der Führer durch Selbstmord aus dem Staub macht.

Hmmmm, jetzt bin ich ein wenig vom Thema abgeschweift

Meint
Euer Christoph


The Sound of Vienna

Oktober 17, 2012

Also, ich bin baff.

Jetzt hat doch tatsächlich der Admin dieses Forums : http://vrmlserver.xooit.com/t510-Blaxxun-Community-Platform-7.htm

mein Projekt http://simulrr.sourceforge.net weiterempfohlen.

Und dann hat er auch noch die „Frechheit“, meinen Avatar einfach festzulegen: Das Wiener Wappen!!!!!

Ich fühle mich geehrt, sowas von geehrt. Stolzbin 🙂

Aber die Ehre gebührt natürlich meiner Heimatstadt, selbstverständlich.

Alles liebe
Euer Christoph


First Contact (Das dritte Kind)

Oktober 6, 2012

Vom „dritten Teil des „Dritten Kindes““ ist ja noch nicht viel da (siehe die Skizzen auf https://letztersein.wordpress.com/drehbuchseite/), aber ich habe jetzt eine erste Idee, wie das erste Zusammentreffen der drei Hauptfiguren funktionieren könnte.

Man könnte die drei (Lieserl, Conrad Peter und Otto) ja bekanntlich als Metaphern für „die Telekommunikation“, „SMUOS“ und „DIGITS“ auffassen, aber mir ist jetzt eine neue Interpretation eingefallen.

Was wenn man sie als Metaphern für die drei Hauptkasten interpretiert:

Lieserl ist der Philosoph/Gelehrte
Conrad Peter ist der Krieger
und
Otto ist der Händler.

Na gut, hier der Textausschnitt:

Lg bis zum nächsten Mahl

Meint Euer Christoph

Identitäten und Geschäfte

6.

Lieserl und Conrad Peter stehen in einer einsamen Sackgasse in der Nähe einer Fabrik. Sie haben Zuflucht unter dem Schatten eines Baumes genommen.

Lieserl: „Heisser Tag heute, ziemlich jedenfalls.“

Conrad Peter: „Wo er nur so lange bleibt?“

Hinter dem Gebäude kommt ein junger, schlanker Mann hervor, der sich behutsam nähert.

Otto: „Ich bin ‚Nummer Eins‘, und wer seid Ihr?“

Conrad Peter: „Ich bin ‚Mister Cheesy‘ und das hier ist meine Auftraggeberin.“

Otto: „Heutzutage mischen Frauen schon überall mit. Hat sie eine Ahnung von der Materie?“

Lieserl (empört, aber offensichtlich vom altmodischen Macho-Gehabe ein wenig beeindruckt): „Ich studiere Astrophysik. Da werde ich mich doch mit läppischen Geodaten für eine Eisenbahnstrecke auskennen!“

Otto: „Na na, diese Daten sind vom Feinsten!“ (hält Conrad Peter einen USB-Stick hin)

Conrad Peter: „Gut, das werde ich gleich mal prüfen“ (er zieht einen Laptop hervor und steckt den USB-Stick an).

Lieserl: „‚Nummer Eins‘. Also eine Ziffer. Hast du dir schon mal überlegt, daß die Ziffern auf einem Ziffernblatt in Wirklichkeit überflüssig sind? Jedenfalls, solange man einen festen Bezugspunkt hat, an dem man den Zwölfer ‚aufhängen‘ kann?“

Otto: „Das ist mir zu hoch. Davon verstehe ich nichts. Ich bin nur ein Händler, der gegen gutes Geld gute Ware liefert.“

Lieserl: „Ich meine nur, die sogenannten ‚großen Nummern‘ sind manchmal ganz schön überflüssig“ (denkt ein wenig nach), „oder auch die kleinen“ (lächelt).

Conrad Peter ist mit seiner Prüfung fertig.

Conrad Peter: „OK, die Ware ist gut, wieviel?“

Otto: „Zweihundert“

Conrad (schaut zu Lieserl, diese nickt): „Ist in Ordnung.“


Lernen Sie Geschichte, Herr Reporter…

Oktober 2, 2012

…war eines jener vielen Zitate, mit denen Bruno Kreisky in die Geschichte eingegangen ist.

Aber was ist denn jetzt die Basis der Zifferngeschichte? http://erstersein.wordpress.com/about

Zur Geschichte der Ideen (also von DIGITS, SMUOS, MRGC usw.) muss man anmerken, dass ein wesentlicher Ausgangspunkt darin bestanden hat, die Bezeichnung F-117A zu meditieren.

Warum heisst ein Bomber „F“ und nicht „B“? War geplant, dass er fuer die B-2 „Geleitschutz“ fliegt, um sie vor „boesen“ elektromagnetischen Wellen zu schuetzen?

Warum „A“? Wenn es eine „A“-Version gibt, dann gibt es auch eine „B“-Version (bzw. eine endgueltige Version ohne „A“).

Kann eine F-117A im Rueckenflug fliegen?

117 kann aus der Sicht des Programmierers auch bedeuten (1)-(1)-(7) gleich (1)-(1)-(-1). Was waren das fuer drei „Dinge“, die in den 80er Jahren entstanden sind, wobei aber das dritte „nicht wirklich“ existiert, oder „nicht notwendig“ ist, oder eben ein „Gegenlaeufer“ ist?

Fragen ueber Fragen.

Meint
Euer Christoph


Viel ist ja noch nicht da, ….

September 16, 2012

vom dritten Teil der Erzählung „Das dritte Kind“, aber jetzt ist mir eingefallen, wie man den Schluß aufziehen könnte…….

Hier als Leseprobe:

Staffellauf (so heisst der dritte Teil des dritten Teiles und auch die letzte Szene)

Es ist ein trüber Spätnachmittag im November. Lieserl kommt zurück in ihre Wohnung, Walter und Veronika begleiten sie.

Alle haben dunkle Mäntel über ihrer Trauerkleidung.

Als Lieserl den Mantel abnimmt, sieht man, dass sie schwanger ist. Sie geht in die Küche, holt fünf Teelichter, stellt diese in das Fenster und zündet sie an.

Lieserl (zu Walter und Veronika): „Danke, daß ihr mich heute nicht alleine laßt“

Walter (kramt in einem braunen Papiersack, den er bei sich trägt): „Wir wollen einen kleinen Beitrag zur Zukunft leisten“.

Er übergibt Lieserl zwei Babykleidchen, ein grünes und ein blaues.

ENDE.


Bestsellerliste :-)

September 16, 2012

Einige Vorschläge für erfolgversprechende Buchtitel:

  1. Griechenland: Soll und Haben und Solltegehabthaben
  2. Unternehmensführung: 20 Tipps, wie sie ihre Mitarbeiter motivieren können ohne dass es einen Cent kostet
  3. Religionsgründung: Die Anderen sind immer schuld
  4. Lebenshilfe: soll man eine Sache ernst nehmen, die todsicher im Grab endet?

Nur so als Denkansatz 😉

Meint
Euer Christoph


Warum Straßen die Wirtschaft ankurbeln oder ……

September 5, 2012

……warum es nicht gut ist, wenn jeder alles selber macht.

Liebe Leser, wenn einmal einer von Euch auf der Drehbuchseite vorbeigeschaut hat, dann könnte es sein, dass ihm bewusst geworden ist, dass sich die Erzählung „Das dritte Kind“ (die ich großspurig als „Trilogie“ bezeichne) erst im Entstehen befindet.

Insbesondere verfolge ich im dritten Teil der „Trilogie“ das Ziel, die Ideen von DIGITS („Distributed Internet Geographic Information Transmission Service“) in einer ansprechenden Form unter die Leute zu bringen.

Dabei fungiert der eine der beiden Helden – Conrad Peter – als Metapher für die Idee einer Multiuser-Szene (z.B. manifestiert im Server Produkt „BS Collaborate“ (TM)).

Der andere Held, um den es ja eigentlich geht, ist Otto, der die Idee der Übertragung und Kombination von geographischen 3D-Daten über und durch das Internet verkörpert.

Diese Idee ist rudimentär bereits im Produkt „Google Earth“ (TM) erkennbar, könnte aber durch Produkte wie zum Beispiel einen „BS Geo Grid Server“ (TM) weitere Impulse erhalten.

Aber was ist es denn jetzt, dieses „Wesen von DIGITS“?

Nun gut, nehmen wir an, wir wollen ein 3D Game bauen, z.B. einen Flugsimulator, dann brauchen wir Geodaten für die Landschaft.

Die kann man sich mehr oder weniger einfach beschaffen und dann in das Spiel einbauen.

Die Daten sind aber, wenn sie einmal in das Spiel eingebaut sind, nur für dieses verwendbar und können nicht etwa für eine geographische Suchmaschine wiederverwendet werden.

Jedes Spiel, jede „App“ hat also ihre eigenen Daten. Das sieht dann so aus wie in der folgenden Abbildung:


























Das entspricht in etwa dem Zustand der ländlichen Gebiete, bevor der Handel erfunden worden ist.

Jeder Bauernhof hatte seine eigenen Felder, sein eigenes Vieh und seine sonstigen Ressourcen. Ein einzelner Mensch hatte da keine großen Chancen, einen Bauernhof „auf die Beine zu stellen“, wer Besitz hatte, mußte diesen verteidigen und die Besitzlosen waren viele.

Irgendwann hat man dann begonnen, Straßen und Wege zu bauen, die von jedem benutzt werden konnten. Natürlich war ein gewisses Maß an Standardisierung nötig, zumindest gewisse Mindestbreiten mussten die Straßen ja aufweisen.

Dadurch konnte man auch „fremde“ Ressourcen nutzen (z.B. mieten), und man begann, Handel zu treiben.

Im Endeffekt hatte man dann ein Straßennetz, das im Idealfall jeder Einzelbürger gleichberechtigt benützen konnte.

Für unsere Apps heißt das, dass sie ihre 3D-Daten von verschiedensten Anbietern beziehen und nutzen können, ein Anbieterwechsel ist dann keine große Sache mehr und die Fixkosten werden auf viele Benutzer aufgeteilt.














Einzige Frage ist dann noch, wer den Datenpool betreiben soll und wer die Standards für die Interfaces festlegt.

Da es sich dabei eindeutig um Infrastruktur handelt, ist hier sicherlich der Staat gefordert, steuernd und schützend einzugreifen.

Meint
Euer Christoph

P.S.:
DIGITS findet man übrigens hübsch versteckt im Sourcecode des SIMUL-RR Projektes, es ist aber öffentlich zugänglich und somit nicht mehr patentierbar 🙂
https://simulrr.svn.sourceforge.net/svnroot/simulrr/concepts/src/Digits/


Was alle Menschen gleich macht ist, ……

September 3, 2012

……daß sich jeder für etwas Besonderes hält.

Oder, anders ausgedrückt: einem Menschen mit Verfolgungswahn müßte man eigentlich ins Gesicht sagen: „Du nimmst Dich zu wichtig!“

Andererseits sollte man jedoch einen Depressiven daran erinnern, dass er ein einzigartiges Wesen ist.

Ja was denn jetzt? Krone der Schöpfung oder Staubkorn am Rande des Universums, in einer durchschnittlichen Galaxis?

Von Gott geliebtes Geschöpf oder ein zufälliger Zellhaufen?

Immer dieses Hin und Her, immer dieses Auf und Ab. Können wir uns bitte für eines der beiden entscheiden?

Ich mein ja nur.

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Aber wahrscheinlich sollte man gar nicht soviel über sich selber nachdenken – Nabelschau betreiben – sondern einfach „fröhlich sein, gute Werke tun und die Spatzen pfeifen lassen“ (Don Bosco).

Meint
Euer Christoph