Von Ursache und Wirkung

Oktober 22, 2018

„Er ist schuld an dem Unfall, denn wäre er nicht dort gewesen, dann wäre der Unfall nicht passiert“.

So sprach meine Mutter und offenbarte damit ihr komplettes Unverständnis betreffend mathematischer Logik.

Aber was ist das, eine „Ur“-Sache. Ist eine „Ur“-Sache so etwas wie ein „Ur“-Mensch?

Also „die erste Sache“, die „Sache, die schon vorher da war“?

Wenn wir nach dem Verursacherprinzip vorgehen, dann müssten wir eigentlich Gott die Schuld geben an unserem Unglück.

Ist es wirklich so?

Was ist Verantwortung?

Was ist ein „multikausaler“ Zusammenhang?

Warum brauchen wir immer einen Sachverständigen, wenn wir den Ursache-Wirkungs-Zusammenhang vor Gericht beweisen müssen? Ist das Prinzip von Ursache und Wirkung so kompliziert, dass es ein Richter nicht verstehen kann?

Und wie ist das jetzt mit dem sogenannten „Schmetterlingseffekt“?

Mit diesen und ähnlichen Fragen möchte ich mich demnächst beschäftigen.

Meint
Euer Christoph


Erkenntnistheorie in a Nutshell

Oktober 14, 2018

Eine Wiederholung:

Satz A) Ich glaube an eine Wirklichkeit / Wahrheit. Die Wirklichkeit / Wahrheit existiert auch ohne mich. Sie läßt sich nicht absolut erfassen.

Satz B) Es gibt verschiedene interaktive Modelle der einen Wirklichkeit / Wahrheit, die mehr oder weniger zutreffen. Sowohl die Wirklichkeit / Wahrheit ist interaktiv, als auch die Modelle.

Satz C) Modelle der Wirklichkeit / Wahrheit werden von etablierten Autoritäten angeboten, wobei sich verschiedene Autoritäten auf unterschiedliche Aspekte der Wirklichkeit / Wahrheit beziehen können.

Satz D) Andererseits hat auch jedes Individuum zu jedem Zeitpunkt mindestens ein Modell der Wirklichkeit / Wahrheit in seinem Kopf, das sich von Modellen der etablierten Autoritäten herleitet, aber auch durch persönliche Erfahrungen gefärbt ist. Durch dieses Modell (diese Modelle) bewohnt das Individuum INDIREKT die Wirklichkeit / Wahrheit.

Satz E) Jede Person hat in ihrem Innersten eine geheimnisvolle Möglichkeit, mit der Wirklichkeit / Wahrheit DIREKT in Kontakt zu treten, ohne sich eines Modells zu bedienen. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass die Person ja auch ein Teil der Wirklichkeit / Wahrheit ist.

Meint
Euer Christoph


Wenn der Esel müde und erschöpft ist,

Oktober 7, 2018

dann nützt es nichts, noch eine Karotte und noch eine Karotte an der berühmten Stange vor den Esel hinzuhängen.

Nein, der Esel braucht WIRKLICHES Futter.

Für 5% Lohnerhöhung!

Meint
Euer Christoph


Offene Themen

September 11, 2018

Nachdem ich meine Kleinen religiösen Büchlein, zehn Stück an der Zahl, ausgearbeitet hatte, blieben immer noch viele Fragen offen.

Ich begann, weitere kleine Gedanken niederzuschreiben, und trotzdem sind IMMER NOCH viele Fragen offen.

Hier eine TO DO Liste für mein Blog:

  1. Inspiration vs. Offenbarung – schon bearbeitet 2018-09-09
  2. kuenstliche Intelligenz
  3. Zufall ist einer der Namen Gottes?
  4. Es ist immer noch genug Nichts übrig – schon bearbeitet 2018-06-29
  5. Ist die Schoepfung „der Koerper Gottes“?
  6. Haben Engel Koerper?
  7. „Meine Raumzeit“, „Deine Raumzeit“, „Unsere Raumzeit“ – schon bearbeitet 2018-03-24
  8. Gibt es eine „himmlische Raumzeit“ (Rebellion der Engel) – schon bearbeitet 2018-03-24
  9. Die „goettliche Hemisphaere“ – kann es sie geben? – schon bearbeitet 2018-05-23
  10. Vom geozentrischen Weltbild ueber das heliozentrische Weltbild zum Christozentrischen Weltbild
  11. Wahres Ich (Seele) vs. vermeintliches Ich (Koerper) und das Selbstbewusstsein
  12. Meditieren ist „Sterben ueben“
  13. Die Metamorphose und das Ding an sich

Meint
Euer Christoph


„Was ist eigentlich der Unterschied……

September 9, 2018

……zwischen Inspiration und Offenbarung?“, habe ich mir gedacht.

Ist es mit der Inspiration nicht so, dass wir sie über den Kanal der Sinne empfangen, über sinnliche Kanäle?

Wenn uns ein Mensch durch sein Verhalten inspiriert?

Wenn uns ein Kunstwerk inspiriert?

Wenn uns die Betrachtung der Natur inspiriert?

Und ist eine Offenbarung nicht immer ein „Aha“-Erlebnis? Eine direkte Wirkung des Hl. Geistes „mitten ins Herz“? Eine „plötzliche Erkenntnis“? „So ist das!“.

Meint
Euer Christoph


Seit dem EU Beitritt Österreichs sind……

August 7, 2018

……wir in einem üblen Übergangszustand einer quasi-und-oder-auch-nicht-Neutralität.

Es kann nur zwei mögliche Endzustände geben:

a) Entweder die EU wird neutral

b) oder Österreich gibt endlich zu, dass es nicht mehr neutral ist – niemals war

alles andere ist vom Bösen und führt zum Zerfall der EU.

Meint
Euer Christoph


Es mag sein, dass Gläubige den……

August 6, 2018

……Weltuntergang herbeisehnen.

Ich hingegen bin der Meinung, dass das nur auf gläubige Singles zutreffen kann.

Gläubige Eltern bitten den lieben Gott immer wieder um Aufschub, „zumindest bis die Kinder soweit sind“.

Meint
Euer Christoph


Wir haben unzweifelhaft das KNOW HOW……

August 6, 2018

……aber haben wir auch das KNOW WHAT?

WAS – um Gottes Willen – tun wir hier?

Halt, Stopp, Retour! Wo hab‘ ich meinen Fallschirm nur?

Meint
Euer Christoph


Aktennotiz

August 5, 2018

Dies nur als Notiz für @KNI und für dann, wenn ich mehr Zeit haben werde.

Da wir – obwohl wir zwei „alte Erzkatholen“ sind – uns auf den u.g. Blogs nicht über die Begriffe „Geist“, „Seele“ und „Materie“ klar werden konnten – zumindest sind viele Fragen offen geblieben.

  1. Seele – an Yeti
  2. Die Inflation des Sinnlichen
  3. Ergänzung – Der Mensch

…Und da @KNI den Interessanten Vorschlag des #Hohlzylindermodells gemacht hat

spiele ich mit dem Gedanken, zu den zehn Kleinen Religiösen Büchlein noch ein elftes hinzuzufügen.

VOM MENSCHEN

Hier ein paar Stichwörter

Die gesamte Schöpfung im Schichtmodell – Protokollstapel – ist das nicht größenwahnsinnig?

Die 8 Schichten im 3bit – System

„Dingseele“ – haben Dinge eine Seele? – Die „Löcher im Nichts“ als „Sitz der Identität“ vs. „Sitz des Lebens“

Die Schichten haben eine Rangordnung, aber das Wesen „zerfällt“ nicht in Schichten sondern bildet immer eine Einheit?

Wenn Körper und Seele unzertrennbar sind, genau dann ist die Trennung ja der Tod.

Haben wir während des Wartens auf die Auferstehung ein Selbstbewusstsein? Ein Bewusstsein? Ein Ich/Es/Überich?

Unschärfen in der Unterscheidbarkeit der Fähigkeiten. Vom Stapel zum Ring. A und O. Einheit und Einzigartigkeit des Wesens.

Punkt.

Meint
Euer Christoph


Ergänzung – Der Mensch

Juli 29, 2018

Als Ergänzung zu dem Posting „Die Inflation des Sinnlichen“ hier nocheinmal das letzte Kapitel aus dem „zehnten religiösen Büchlein“.

In jenem Posting hatten wir begonnen, über die Begriffe „Geist“, „Seele“ und „Sinne“ grundlegend zu diskutieren und wir sind draufgekommen, dass wir uns über diese Begriffe nicht im Mindesten auch nur irgendwie einig sind.

Deshalb wiederhole ich hier die vorgeschlagene Begriffsbildung aus dem „zehnten religiösen Büchlein“ und bitte, diese Begriffe hier auszudiskutieren:

Der Mensch

Also können wir versuchen, uns ein Bild vom Menschen zu ma­chen. Das ist uns erlaubt, denn wir sind zur Selbsterkenntnis fähig.

DerMensch

In unserem Bild – und es ist nur ein Bild – ist die Seele ein Geschenk Gottes, das dem menschlichen Leben dient (sie ist ja die „unterste“ Schicht des Menschen). Das „Archiv Gottes“, das ich als Teil der Seele betrachte, und alle sieben „Gaben des Hl. Geistes“ sind die „Fähigkeiten der Seele“, die von Gott geschenkt werden.

Ohne menschliche Seele kann der Körper kein menschlicher Körper sein. Die menschliche Seele ist es, die den Menschen zum Menschen macht. Da wir nicht feststellen können, ob eine Seele eine men­schli­che Seele ist, müssen wir jedes Kind zweier menschlicher Eltern von der Empfängnis weg wie einen Menschen behandeln.

In unserem „Protokoll-Stapel“ kommuniziert die Seele mit Gott nach dem Gesetz: „Bittet, so wird Euch gegeben werden“. Das ist das „Proto­koll der Seele“ (in einem Bild, das für Informatiker verständ­lich sein wird).

Die ersten „Fähigkeiten des menschlichen Nervensystems“ sind die „Schau der Seele“ und damit die Selbsterkenntnis, die den „göttlichen Tugenden“ Glaube, Hoffnung und Liebe dienen. Die göttlichen Tu­gen­den sind die ersten „erlernten Fähigkeiten“, die nur der göttlichen Gnade bedürfen. Sie können auch ohne Selbstbewußtsein existieren und dienen diesem.

Das Selbstbewußtsein ist, wenn ich erkenne, wie die Zeit vergeht und trotzdem glaube und hoffe, dass ich bestehen werde. Ohne Zeitem­pfin­den kann es kein Selbstbewußtsein geben.

Das Selbstbewußtsein dient den anderen erlernten Fähigkeiten und in letzter Konsequenz der bewußten Interpretation des Willens Gottes (moralische Intelligenz). Das ist die „Frucht vom Baum der Erkennt­nis“.

Durch die Tugend, das ist eine „erlernte Leichtigkeit in der Ausübung des Guten“, können wir noch ein Stück höher steigen.

Ein „starkes Selbstbewußtsein“ (ein „starkes Herz“) kann weiter nach „innen“ dringen, um die Seele wirklich zu erken­nen.

Der Mensch erlernt die höheren Sinne durch seine „angeborene Neugier“, sie entsprechen einer „freien Interpretation des Körpers durch das Selbstbewusstsein“. Durch die Freiheit können sich Verwirrungen „einschleichen“.

Die natürliche Intelligenz ist eine „freie Interpretation der Umge­bung“ durch das Selbstbewußtsein. Auch hier können sich Verwir­rungen „einschleichen“.

Letzten Endes können auch bei der „freien Interpretation des Willens Gottes“, die ich als „moralische Intelligenz“ bezeichne, Verwirrungen einschleichen.

Anmerkungen am 18.3.2018, früh morgens:

Anmerkung 1: Auch in diesem „Bild des Menschen“ können sich Fehler eingeschlichen haben.

Zum Beispiel können wir nicht wissen, ob es für die „Schau der Seele“ eines Nervensystems bedarf oder nicht.

Auch die Position der „göttlichen Tugenden“ zwischen „Schau der Seele“ und „Selbstbewußtsein“ ist nur eine Vermutung.

Weiters bin ich mir nicht sicher, ob die Gefühle über oder unter dem Selbstbewußtsein liegen.

Anmerkung 2:

Vernunft ist nach diesem Bild eine Kombination von der geschenkten Erkenntnisfähigkeit und der erlernten Intelligenz. Die Vernunft kann also durch eine „Fehlanpassung“ der Intelligenz getrübt werden.

Anmerkung 3:

Das Gewissen betrachte ich als die Fähigkeit der Vernunft, zu erken­nen was recht ist, und den Antrieb, nach dieser Erkenntnis zu han­deln.