Spielst Du eine Rolle?

Januar 15, 2017

Menschen, denen von Kindheit an eingebläut worden ist, dass sie keine Rolle spielen, sind oft auf der Suche nach einer Rolle, die sie spielen können.

Auf der Suche nach Vorbildern.

Mir ging’s da nicht anders, und auch heute, mit 47 Jahren bin ich immer noch hie und da in der Versuchung, mich zu fragen:

(religiöse Vorbilder)
Was würde der Hl. Christophorus tun?
Was würde Maria tun?
Was würde Jesus tun?
……

(sonstige Vorbilder) – ein bisschen mit einem zwinkernden Auge 😉
Was würde R2-D2 tun?
Was würde Walter aus dem dritten Kind tun?
Was würde Conrad Peter aus dem dritten Kind tun?
Was würde Otto aus dem dritten Kind tun?

Na ja, ich hab‘ mir meine Vorbilder jetzt teilweise schon selber geschrieben als allegorische Figuren, auch nicht schlecht.

Aber jetzt im Ernst.

Man kann solche Vorbilder schon als „virtuelle Berater“ nehmen, aber letzten Endes ist es ein neues Leben, das man lebt, also muss man schon seine eigenen Entscheidungen treffen.

Meint
Euer Christoph


Die erste virtuelle Welt

Januar 13, 2017

Jeder von uns lebt in einer virtuellen Welt.

Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich mir im Mutterleib bereits Vorstellungen über „Das da draußen“ gemacht habe.

Oder wie ich mich gefühlt habe.

Habe ich bereits unterschieden zwischen „mir“ und „dem anderen“?

Wahrscheinlich hat mich aber bereits das eine óder das andere überrascht.

Wenn mich meine Mutter – oder mein Vater – durch den Bauch hindurch gestreichelt – massiert – hat, dann werde ich wohl gelächelt haben.

Wenn meine Eltern gestritten haben, dann habe ich mich wohl auch gefürchtet.

Und dann – der Aufbruch.

Eine Hebamme hat mir erzählt: das Kind entscheidet, wann es die Geburt einleitet.

Wenn das so ist, dann ist das großartig.

Ich wurde nicht in diese Welt hineingetreten und -gestossen.

Nein, da war eine Vorstellung von einem besseren Platz, der auf mich wartet – meine virtuelle Realität – meine Hoffnung von der Realität – meine Neugier.

Wo Rauch ist, dort ist auch Feuer. Der Rauch war meine Vorstellung von einer besseren Welt.

Und ich bin aufgebrochen, diese bessere Welt kennen zu lernen.

In der Schule lernen wir viel über die Welt und das Leben. Und dieses Wissen sollte uns neugierig machen, die Welt dann wirklich zu entdecken.

Schlechter Lehrer, der seinem Schüler „alles beibringen“ möchte.

Guter Lehrer, der seinen Schüler neugierig macht.

Meint
Euer Christoph


Heute hatte ich einen seltsamen Traum

Januar 4, 2017

Mir hatte geträumt, ich sterbe und wache im Paradies wieder auf.

Das Paradies war ein ganz normales Familienleben, aber

  • es war irgendwie steril und perfekt
  • es gab keine Emotionen
  • jeder war sich selbst genug, und genau deswegen tat er den anderen Gutes

.

Wie gesagt, seltsam.

Meint
Euer Christoph


Werd‘ ma halt a bissl brav sein……

Dezember 9, 2016

Ideen gibt’s zum Saufüttern, aber es gibt niemanden, der sie zuverlässig umsetzt.

Innovation besteht zu 10% aus Inspiration und zu 90% aus Transpiration (A. Einstein)

Österreich ist kein „High-Tech“ Land, sondern ein „Medium-Tech“ Land, wir sind alle überqualifiziert.

Wir brauchen Leute, die zuverlässig das Klo putzen und Leute, die zuverlässig das Licht abschalten. Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

Wenn wir unser Hirn adäquat nützen wollen, müssen wir gratis arbeiten.

Einen Heisswasserschlauch am Wochenende austauschen, kostet 240,- (10 Minuten Arbeit)

Ein 47-jähriger Diplom-Ingenieur in der Industrie verdient 17,- netto pro Arbeitsstunde.

Meine Frau hat sich von mir scheiden lassen, sie hinterlässt mir einen gut funktionierenden Haushalt und zwei gut erzogene Kinder mit 16 und 18 Jahren. Sie hat sich die Einmalzahlung von **.*** EUR redlich verdient.

Meint

Euer Christoph


Ins Internet einsteigen……

Dezember 3, 2016

Habe auf meinem anderen Blog wieder etwas geschrieben: https://areasharpa.wordpress.com/2016/12/03/ins-internet-einsteigen/.

Lg
Euer Christoph


Ich glaub‘, ich werd‘ jetzt ein Buch schreiben……

November 20, 2016

Titel: „Neutralität – das Wesen konfliktscheuer Arschlöcher“ oder „Warum wir alle uns ängstlich verteidigende Aggressoren sind“.


Wer ko der ko

November 3, 2016

Jetzt haben wir uns auf dem letzten Post (hier klicken) über eine Definition von „Realität“ unterhalten, die ich vor einiger Zeit „ins Rennen geschickt“ hatte.

Insbesondere, um über das „Ding ohne Namen“ philosophieren zu können, hatte ich im Kleinen religiösen Büchlein „Vom Großen und vom Ganzen“ folgende Idee ventiliert.

Was wäre, wenn man die Realität (oder, wie ich sie lieber bezeichne, die „Wirklichkeit / Wahrheit“) so definierte:

Def.: Wirklichkeit / Wahrheit ist alles, womit eine Person in Kontakt treten kann, und worüber sich zwei Personen austauschen können“.

Mit Personen sind hier evtl. auch Tiere und Pflanzen gemeint, generell „Lebewesen mit Bewußtsein“.

„In Kontakt treten können“ meint einen Kontakt, der „irgendwo“ und „irgendwann“ durch „irgendjemanden“ tatsächlich stattgefunden hat oder tatsächlich stattfinden wird. Diese Definition ist notwendig, weil sonst Amerika vor 1492 nicht real gewesen wäre, wenn wir es nicht so definieren würden.

„Sich darüber austauschen können“ heisst, dass es tatsächlich „irgendwelche“ zwei Personen gegeben hat oder geben wird, die sich zumindest einmal darüber tatsächlich ausgetauscht haben oder austauschen werden.

Das Beispiel von den Familienneurosen, das @KNI angeführt hat, ist ein sehr schönes Beispiel, weil es die Schönheit dieses Realitätsbegriffs zeigt.

Angenommen, eine Familie hegt und pflegt Familienneurosen, lässt niemals jemanden „in die Familie“, der die Neurosen analysieren könnte und bleibt so ein „abgeschlossenes System“.

In diesem Fall wären die Familienneurosen tatsächlich keine „Wirklichkeit / Wahrheit“ in meiner Definition, also keine Realität, sondern sie wären eben dieses ominöse „Ding ohne Namen“. Sie wären KEIN Objekt des menschlichen Bewusstseins.

Man könnte Unterbewusstsein dazu sagen.

Ich finde das gar nicht so schlecht

Meint
Euer Christoph


Die Heimsuchung des Geistes

November 2, 2016

Jetzt ist es doch so, dass manche Dinge einfach „über uns hereinbrechen“.

So war es auch diesmal, als ich mich mit den Begriffen für die Simplen Multiuser Szenen (SMS) beschäftigte.

Da war der Begriff der Reality, der Begriff der Virtual Reality und der Begriff der Real Reality.

Aber alle miteinander sind sie Realitäten.

So brach es über mich herein und ich notierte:

Anything is real.

There is nothing that does not exist.

Aber was meinte ich damit?

Was ich damit meinte, das erforsche ich jetzt.

Wenn etwas nicht real wäre, dann wäre es also kein Ding, kein „Thing“, keine „Wesenheit“. Aber Wesenheiten sind real, weil sie ja ein „Wesen“ haben, eine „Seele“ haben, ein „Wesen“ sind.

Also ist jedes x-beliebige Ding real, und sei es nur eine Weltanschauung, eine Philosophie oder ein anderes geistiges Wesen, zum Beispiel eine Geschichte.

Der erste Satz kann also so stehen bleiben.

Beim zweiten Satz verweigerte mir @KNI im persönlichen Gespräch die Gefolgschaft.

Er hatte immer noch im Gedächtnis, dass ich in meinem Büchlein „Vom Großen und vom Ganzen“ das „Große und Ganze“ als all das definiert hatte, über das sich zwei Menschen prinzipiell austauschen können.

Nun gäbe es im geistigen Bereich Dinge, über die man nicht reden könne, die auch nicht zu beschreiben seien, weshalb es reale Dinge gäbe, die über unseren Horizont hinaus gehen.

Na gut, aber dem Widerspreche ich ja nicht. Nachdem solche Dinge ja auch existieren, sind sie nicht Nichts nach meinem Satz. Sie sind nur kein Teil des „Großen und Ganzen“, sie sind aber sehr wohl ein Teil der Realität.

Mit der Bitte um Kommentare, ich finde keinen Widerspruch

Meint
Euer Christoph


Die Rache und das Christentum

Oktober 17, 2016

Rache ist keine christliche Kategorie.

Ja, ein Christ darf sich wehren.

Aber nicht erst zwei Stunden später.

Und nicht schon zwei Stunden vorher.

Meint
Euer Christoph


Treffen sich zwei Stinktiere

Juli 26, 2016

Sagt das eine zum anderen: „Du auch!“

Das ist der berühmte „Witz zur Lage der Nation“.

Meint
Euer Christoph