Wir haben auf den letzten beiden Blogs ein wenig über den Realitätsbegriff diskutiert.
Ich möchte einen Punkt nochmal hervorkramen, den @KNI angesprochen hat.
Man solle nicht denken, der Mensch könne den Dingen „eine Seele einhauchen“ bzw. man solle nicht den „Dingen eine Würde zusprechen, die sie nicht haben“.
Weiters sehe ich in seiner Abhandlung über die Wahrheit nur drei Aspekte
2.3. Als Hauptaspekte diesbezüglich nenne ich 1.: Dinge und Geschehnisse 2.: Mathematische und philosophische Aussagen und 3.: die Sphäre des Geistigen (siehe 2.6.1.-2.6.3.).
Mit (1) „Dinge und Geschehnisse“ meint er offensichtlich die Objekte der Physik, also alles, das sich durch Raum, Zeit, Materie und Energie erklären lässt.
Mit (2) „Mathematische und Philosophische Aussagen“ meint er wohl alle formalen Systeme von Aussagen, die in sich konsistent sind, also Produkte des ordnenden menschlichen Geistes.
Mit (3) „Die Sphäre des Geistigen“, die er mehr oder weniger mit Kontemplation gleichsetzt
Den Aspekt der Kunstwerke, Musik, Malerei, bildenden Künste und Computerkünste hat er ausgelassen, wahrscheinlich intuitiv, denn dieser Bereich zeigt doch, dass der Mensch kreativ einiges „auf dem Kasten hat“.
Da ist eine Kraft, vor der man sich fürchten kann.
Ein anarchisches Element, das den Herrschern „ein Dorn im Auge ist“.
Eine Inspiraton, die im Zweifelsfalle „an der Kirche vorbei“ wirken kann.
Etwas, das man nicht unter Kontrolle hat.
Ein weibliches Element.
Meint
Euer Christoph
Veröffentlicht von Yeti