……Weltuntergang herbeisehnen.
Ich hingegen bin der Meinung, dass das nur auf gläubige Singles zutreffen kann.
Gläubige Eltern bitten den lieben Gott immer wieder um Aufschub, „zumindest bis die Kinder soweit sind“.
Meint
Euer Christoph
……Weltuntergang herbeisehnen.
Ich hingegen bin der Meinung, dass das nur auf gläubige Singles zutreffen kann.
Gläubige Eltern bitten den lieben Gott immer wieder um Aufschub, „zumindest bis die Kinder soweit sind“.
Meint
Euer Christoph
……aber haben wir auch das KNOW WHAT?
WAS – um Gottes Willen – tun wir hier?
Halt, Stopp, Retour! Wo hab‘ ich meinen Fallschirm nur?
Meint
Euer Christoph
Dies nur als Notiz für @KNI und für dann, wenn ich mehr Zeit haben werde.
Da wir – obwohl wir zwei „alte Erzkatholen“ sind – uns auf den u.g. Blogs nicht über die Begriffe „Geist“, „Seele“ und „Materie“ klar werden konnten – zumindest sind viele Fragen offen geblieben.
…Und da @KNI den Interessanten Vorschlag des #Hohlzylindermodells gemacht hat
spiele ich mit dem Gedanken, zu den zehn Kleinen Religiösen Büchlein noch ein elftes hinzuzufügen.
VOM MENSCHEN
Hier ein paar Stichwörter
Die gesamte Schöpfung im Schichtmodell – Protokollstapel – ist das nicht größenwahnsinnig?
Die 8 Schichten im 3bit – System
„Dingseele“ – haben Dinge eine Seele? – Die „Löcher im Nichts“ als „Sitz der Identität“ vs. „Sitz des Lebens“
Die Schichten haben eine Rangordnung, aber das Wesen „zerfällt“ nicht in Schichten sondern bildet immer eine Einheit?
Wenn Körper und Seele unzertrennbar sind, genau dann ist die Trennung ja der Tod.
Haben wir während des Wartens auf die Auferstehung ein Selbstbewusstsein? Ein Bewusstsein? Ein Ich/Es/Überich?
Unschärfen in der Unterscheidbarkeit der Fähigkeiten. Vom Stapel zum Ring. A und O. Einheit und Einzigartigkeit des Wesens.
Punkt.
Meint
Euer Christoph
Wie ich Euch wahrscheinlich schon ein- oder zweimal mitgeteilt habe, hat mich eigentlich eine Konfrontation mit einem technischen Thema zum Blogger gemacht.
Oder sollte ich sagen, zum Möchtegernblogger?
Jedenfalls bin ich mit meinem Hobbyprojekt SrrTrains v0.01 seit einigen Wochen wieder auf mich selbst zurückgeworfen und bin nun definitiv wieder im „Hobby-Modus“, unabhängig von meinem Arbeitgeber.
Eigentlich möchte ich auf diesem Blog hier eher den Focus auf religiöse und philosophische Fragen stellen, dennoch will ich heute, zu Beginn des Urlaubs, auf ein Posting auf dem anderen Blog hinweisen: https://areasharpa.wordpress.com/2018/08/04/srrtrains-next-plans/.
Dort ist quasi eine Bestandsaufnahme des derzeitigen Zustands von SrrTrains v0.01 und ein Ausblick auf die Release 0033.11 „Arimathea“ zu finden, die ich für „nicht vor Jänner 2019“ erwarte.
So, das wars dann aber.
Meint
Euer Christoph
Als Ergänzung zu dem Posting „Die Inflation des Sinnlichen“ hier nocheinmal das letzte Kapitel aus dem „zehnten religiösen Büchlein“.
In jenem Posting hatten wir begonnen, über die Begriffe „Geist“, „Seele“ und „Sinne“ grundlegend zu diskutieren und wir sind draufgekommen, dass wir uns über diese Begriffe nicht im Mindesten auch nur irgendwie einig sind.
Deshalb wiederhole ich hier die vorgeschlagene Begriffsbildung aus dem „zehnten religiösen Büchlein“ und bitte, diese Begriffe hier auszudiskutieren:
Also können wir versuchen, uns ein Bild vom Menschen zu machen. Das ist uns erlaubt, denn wir sind zur Selbsterkenntnis fähig.

In unserem Bild – und es ist nur ein Bild – ist die Seele ein Geschenk Gottes, das dem menschlichen Leben dient (sie ist ja die „unterste“ Schicht des Menschen). Das „Archiv Gottes“, das ich als Teil der Seele betrachte, und alle sieben „Gaben des Hl. Geistes“ sind die „Fähigkeiten der Seele“, die von Gott geschenkt werden.
Ohne menschliche Seele kann der Körper kein menschlicher Körper sein. Die menschliche Seele ist es, die den Menschen zum Menschen macht. Da wir nicht feststellen können, ob eine Seele eine menschliche Seele ist, müssen wir jedes Kind zweier menschlicher Eltern von der Empfängnis weg wie einen Menschen behandeln.
In unserem „Protokoll-Stapel“ kommuniziert die Seele mit Gott nach dem Gesetz: „Bittet, so wird Euch gegeben werden“. Das ist das „Protokoll der Seele“ (in einem Bild, das für Informatiker verständlich sein wird).
Die ersten „Fähigkeiten des menschlichen Nervensystems“ sind die „Schau der Seele“ und damit die Selbsterkenntnis, die den „göttlichen Tugenden“ Glaube, Hoffnung und Liebe dienen. Die göttlichen Tugenden sind die ersten „erlernten Fähigkeiten“, die nur der göttlichen Gnade bedürfen. Sie können auch ohne Selbstbewußtsein existieren und dienen diesem.
Das Selbstbewußtsein ist, wenn ich erkenne, wie die Zeit vergeht und trotzdem glaube und hoffe, dass ich bestehen werde. Ohne Zeitempfinden kann es kein Selbstbewußtsein geben.
Das Selbstbewußtsein dient den anderen erlernten Fähigkeiten und in letzter Konsequenz der bewußten Interpretation des Willens Gottes (moralische Intelligenz). Das ist die „Frucht vom Baum der Erkenntnis“.
Durch die Tugend, das ist eine „erlernte Leichtigkeit in der Ausübung des Guten“, können wir noch ein Stück höher steigen.
Ein „starkes Selbstbewußtsein“ (ein „starkes Herz“) kann weiter nach „innen“ dringen, um die Seele wirklich zu erkennen.
Der Mensch erlernt die höheren Sinne durch seine „angeborene Neugier“, sie entsprechen einer „freien Interpretation des Körpers durch das Selbstbewusstsein“. Durch die Freiheit können sich Verwirrungen „einschleichen“.
Die natürliche Intelligenz ist eine „freie Interpretation der Umgebung“ durch das Selbstbewußtsein. Auch hier können sich Verwirrungen „einschleichen“.
Letzten Endes können auch bei der „freien Interpretation des Willens Gottes“, die ich als „moralische Intelligenz“ bezeichne, Verwirrungen einschleichen.
Anmerkungen am 18.3.2018, früh morgens:
Anmerkung 1: Auch in diesem „Bild des Menschen“ können sich Fehler eingeschlichen haben.
Zum Beispiel können wir nicht wissen, ob es für die „Schau der Seele“ eines Nervensystems bedarf oder nicht.
Auch die Position der „göttlichen Tugenden“ zwischen „Schau der Seele“ und „Selbstbewußtsein“ ist nur eine Vermutung.
Weiters bin ich mir nicht sicher, ob die Gefühle über oder unter dem Selbstbewußtsein liegen.
Anmerkung 2:
Vernunft ist nach diesem Bild eine Kombination von der geschenkten Erkenntnisfähigkeit und der erlernten Intelligenz. Die Vernunft kann also durch eine „Fehlanpassung“ der Intelligenz getrübt werden.
Anmerkung 3:
Das Gewissen betrachte ich als die Fähigkeit der Vernunft, zu erkennen was recht ist, und den Antrieb, nach dieser Erkenntnis zu handeln.
@KNI hat mir heute erzählt, dass es einen bekannten Geschichtsanalytiker gegeben hat, der behauptete, der Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit sei dadurch gekennzeichnet gewesen, dass man sich auf die „Nichtexistenz der Universalien“ geeinigt hatte – also auf den Übergang zu den „Realien“. Das Reale, das Sinnliche, sei das Wesen der Neuzeit und ihrer Wissenschaften.
Nun wäre der Übergang von der Neuzeit zu dem Zeitalter, das JETZT unzweifelhaft heranbricht, dadurch gekennzeichnet, dass wir – wegen Relativitätstheorie und Quantenphysik – auch die Realien als etwas Nichtexistentes erkennen.
Ich denke, dass das einhergeht mit einer Inflation des Sinnlichen.
Mit Hilfe der VR-Technologien können wir unseren Sinnen beinahe beliebige Wirklichkeiten vorgaukeln und es wird immer billiger.
In den sozialen Medien entstehen Wirklichkeitsblasen, die nichts mehr zu tun haben mit der wirklichen Wirklichkeit.
Glauben wir noch an die Wirklichkeit oder sind wir dem Markt der Virtualitäten ausgeliefert?
Wenn Du Dich in einen Menschen verliebst, verliebst Du Dich in sein wirkliches Ich, also in seine Seele? Oder begnügst Du Dich mit dem Mister Right und seinen Äußerlichkeiten?
Worauf baust Du Dein Selbstvertrauen? Auf Deine wirkliche Wirklichkeit (also Deine Seele) oder auf Deine – kontingenten – Eigenschaften?
Ist der Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit ein Übergang vom Geist zum Körper, so hoffen wir, dass der jetzt stattfindende Übergang ein Übergang vom Körper zur Seele sein wird.
Vom Geistigen (Schicht 6) über das Körperlich-Sinnliche (Schichten 5 – 0) zum Seelischen (Schicht -1).
Meint
Euer Christoph
……bleibt uns immer noch die Liebe.
Wo die Liebe fehlt, dort kann immer noch die Gerechtigkeit regieren.
Ohne Gerechtigkeit bleibt uns zumindest das Gesetz.
Aber wenn die Gesetze nichts mehr gelten, dann haben wir ihn,
DEN FREIEN MARKT.
Meint,
Euer Christoph
Nun haben wir gelernt, dass GDH die Dinge „aus dem Nichts“ erschafft.
Also, jedes „Ding an sich“ (wie Kant es nennen würde) entspricht „dem Wesen“, „der Seele“ dieser Wesenheit und entsteht, indem GDH ein „Loch ins Nichts reisst“.
Aber wenn ich mir nun überlege, wieviele Myriaden neuer Dinge jeden Tag entstehen – Gedanken, Gefühle, Entscheidungen, Worte und Werke – dann frage ich mich unbewusst: „Wird es denn immer noch genug Nichts geben, um daraus neue Wesenheiten zu formen?“
„Müssige Frage“, mag der eine sagen: „Lassen wir das doch Gottes Problem sein“.
Aber ich bin mir sicher: „Nichts wird nicht weniger, nur weil Dinge erschaffen werden“. ES IST IMMER NOCH GENUG NICHTS VORHANDEN.
Jetzt die Frage: „Ist das nicht eine rein akademische Frage? Hat das eine Relevanz für mein Leben?“.
Nun gut, dieser Gedanke soll uns Hoffnung geben.
Ganz egal, wie verfahren die Situation ist, ganz egal, ob wir wirklich tief in der Scheisse stecken. Ganz egal, ob uns auch nur irgendjemand zuhört.
Der liebe Gott hat immer noch genug Nichts zur Verfügung, um daraus eine neue Wendung entstehen zu lassen, neue Hoffnung, neues Leben, neue Freude.
Meint
Euer Christoph
Ich hab mit SIMUL-RR belästigt
Alle Leute groß und klein.
Es hat sich in mein Hirn verfestigt
Ein Knoten wie ein großer Stein.
Ich meinte die Ideen wär’n wichtig.
Könnten führen Menschheits Bahn.
Doch alles alles ist nur nichtig.
Gegen Reichtums Größenwahn.
Meint
Euer Christoph
Offensichtlich braucht der Mensch die Vorstellung einer Grundlage, auf die er sich verlassen kann. Auf etwas Stabiles, Zuverlässiges, Sakrosanktes, das dem menschlichen Zugriff nicht unterliegt.
Und ist es ein Wunder, dass wir in einer Zeit, in der die Reichen und Mächtigen in einem zynischen – größenwahnsinnigen – Machtrausch über uns arme Würmer herrschen, ist es in einer solchen Zeit also ein Wunder, wenn wir an einen Gott – oder an Götter – glauben möchten, die all diesen irdischen Mächten nicht zu gehorchen brauchen, die ein Einsehen haben für die Schwachheit des Menschen? Und seine Würmlichkeit?
Aber ist diese sakrosankte Hemisphäre – nennen wir sie die „göttliche“ Hemisphäre – ist sie nicht nur eine nette Gutenachtgeschichte, die wir einander erzählen, damit das Leben einigermaßen erträglich wird?
Damit wir wenigstens darauf hoffen können, dass der Übeltäter – der ja immer wieder „ganz gut davonkommt“ – dass dieser also LETZTEN ENDES für seine Übeltaten BÜSZEN muss.
Kann es die göttliche Hemisphäre also WIRKLICH geben?
Gibt es dieses OBEN tatsächlich? Diese UNSICHTBARE Welt?
Oft habe ich über meinen Freund gelächelt, der in der Meditation ganz deutlich die beiden Richtungen „Oben“ und „Unten“ zu spüren vermochte.
Und ich habe gelächelt, weil ich mir dachte, dass „Oben“ und „Unten“ sich ganz natürlich als die beiden wichtigsten Richtungen des Menschen ergeben. Gut geeignet für eine Metapher also.
Ist es denn nicht eine Urerfahrung des Affenmenschen?
Oben am Baum bist Du in Sicherheit.
Unten am Boden wimmelt es nur so vor Schlangen, Tigern und anderen Grauslichkeiten.
Oben lauert das Risiko – nämlich hinunterzufallen – und unten lauert das Böse.
So erkennen wir, dass es in der Schöpfung eine Ordnung gibt. Die einfacheren, „niedrigeren“ Wesen sind auf die komplexeren, „höheren“ Wesen „hingeordnet“. Die Nahrung nützt dem Genährten und der Genährte soll der Nahrung gegenüber in einem Zustand der Dankbarkeit leben.
Letzten Endes ist der Mensch die Krone der Schöpfung, die als einziges Lebewesen „um seiner selbst willen“ erschaffen worden ist, und eben nicht nur, weil er nützlich ist.
Ja, jeder Mensch ist etwas WERT, nicht wegen seiner Leistung, nicht wegen Bravsein und nicht wegen Nützlichkeit, sondern weil er ein Ebenbild Gottes ist. Wenn wir daran nicht glauben, dann brauchen wir auch auf die Menschen keinen Wert zu legen. Und auf die Menschlichkeit.
Aber auch in der modernen Zeit, in der es ja sehr viel SOFTWARE-Technik gibt, haben die Begriffe „Oben“ und „Unten“ eine zentrale Bedeutung.
Die untere Schicht wird von der oberen Schicht BENÜTZT. Dabei wird ein INTERFACE verwendet. Das Interface ist ein Satz von Regeln, den die untere Schicht erstellt hat, um klarzustellen, wie die oberen Schichten einen SERVICE von den unteren Schichten bekommen.
Sehr gut, das heisst jetzt also also, dass die untere Schicht die Regeln vorgibt, dass sie also HERRSCHT, weil sie NÜTZLICH ist, weil sie DIENSTBAR ist, oder?
Nein, das heisst es nicht ganz. Denn die obere Schicht muss nur jene Services benützen, die sie BENÜTZEN WILL. Sie hat den freien Willen.
Herrschen heisst also, die ganze Sache mit WEISHEIT in die RICHTIGE Richtung zu lenken, sodass jeder zum geringstmöglichen Schaden leben kann.
Das sollte die obere Schicht bedenken, nämlich WAS RICHTIG IST. Das ist die Frage.
Meint
Euer Christoph