Nachtrag zur Reihe „Ein kleiner Programmierer…..

August 25, 2012

….versucht die Relativitätstheorie zu verstehen“

Denn in jener Reihe bin ich von der Lorentz-Transformation einfach ausgegangen, ohne diese näher zu hinterfragen.

Das wollen wir diesmal tun.

Einleitung

Nachdem die Serie „Ein kleiner Programmierer versucht die Relativitätstheorie zu verstehen“ auf diesem Blog schon einige Zeit her ist, müssen wir also wieder von vorne beginnen.

Wir erinnern uns, der Ausgangspunkt ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.

Wenn wir also einen ruhenden Beobachter haben, dann bewegt sich ein Lichtblitz im leeren Raum relativ zu diesem Beobachter mit der Geschwindigkeit c0 = 2,998.108 m/sec (also etwa 300.000 km/sec).

Wenn sich nun ein anderer Beobachter und seine Meßgeräte mit der Geschwindigkeit v bewegen (v < c0 ), dann bewegt sich der Lichtblitz relativ zu diesem bewegten Beobachter nicht mit der Geschwindigkeit c0 minus v, wie man intuitiv vermuten könnte, sondern eben auch mit der Geschwindigkeit c0. Das ist experimentell bestätigt.

Beide Beobachter beobachten natürlich denselben Lichtblitz. Wir wollen ausschließen, dass durch die Bewegung des einen Beobachters die Wirklichkeit in zwei Wirklichkeiten „zerbricht“, und man dadurch zwei unterschiedliche Lichtblitze bekommt.

Wenn es nun aber immer derselbe Lichtblitz ist, und wenn er sich relativ zum ruhenden und zum bewegten Beobachter immer mit derselben Geschwindigkeit bewegt, dann kann irgendetwas mit Raum und Zeit nicht mehr stimmen, da ja derselbe Lichtblitz relativ zu beiden Beobachtern „gleichzeitig“ unterschiedliche Weglängen zurücklegen müßte und das mit derselben Geschwindigkeit.

Auf den ersten Blick ist das eine immense Widersprüchlichkeit, zumindest für unsere Intuition.

Der Verdacht liegt nahe, dass sich Raum und/oder Zeit für einen bewegten Beobachter in irgendeiner Weise deformieren. Insbesondere hegen wir den Verdacht, dass die sogenannte Galilei-Transformation nicht mehr gilt.

Zu allem Überdruss kommt noch das Relativitätsprinzip hinzu, das uns sagt, dass es gar nicht absolut feststellbar ist, welcher der beiden Beobachter sich bewegt und welcher stillsteht, man kann nur sagen, dass sie sich relativ zueinander mit einer Geschwindigkeit v bewegen.

Wenn man etwas nicht versteht, oder wenn man etwas von vorne weg nochmal analysieren möchte, dann ist es oft hilfreich mit einem einfachen Beispiel und einer Zeichnung zu beginnen.

Modellbildung

Beginnen wir also mit einem einfachen Beispiel. Am besten, wir ignorieren vorerst die Gravitation (die wird erst in der allgemeinen Relativitätstheorie erklärt) und verlegen das Beispiel in den Weltraum.

Eine Raumstation fernab von allen Planeten und Sternen sei unser „ruhendes“ Bezugssystem. Jahrzehntelang gibt es in einem weiten Umkreis um diese Raumstation einfach nichts ausser dem leeren Raum und auch etwaige Antriebsraketen der Station sind deaktiviert.

Eines Tages geschieht es nun, dass ein Raumschiff an der Station vorbeifliegt, und zwar mit hoher aber konstanter Geschwindigkeit v (auch die Antriebsraketen des Raumschiffs sind ausgeschaltet).

Im Raumschiff wird gerade ein wissenschaftliches Experiment durchgeführt. Und zwar wird ein Lichtblitz vom hinteren Ende des Raumschiffs durch eine Vakuumröhre zum vorderen Ende gesendet und dort an einem Spiegel reflektiert. Die Laufzeit des Lichtblitzes wird gemessen, und zwar für den Hinweg und für den Rückweg.

Geht es auch ohne Mathematik?

Wenn wir uns dieses Beispiel ein wenig näher anschauen, dann wird unsere Intuition und unser Intellekt auf eine harte Probe gestellt.

Denn die Behauptung ist, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant ist und dass es sich trotzdem immer um denselben Lichtblitz handelt, ganz egal, welcher Beobachter ihn mißt.

Wir wollen nun den Weg des Lichtblitzes verfolgen, und zwar zweimal, einmal aus der Sicht des ruhenden Beobachters und einmal aus der Sicht des bewegten.

Einmal sind beide Wege, der Hinweg und der Rückweg gleich lang, beim anderen Mal ist der Hinweg länger als der Rückweg.

Wenn nun das Licht immer gleich schnell ist, dann kommen wir in Bedrängnis mit unserem Begriff der Gleichzeitigkeit, denn im bewegten System vergeht für Hin-und Rückweg sicherlich dieselbe Zeit, während im ruhenden System der Hinweg länger dauert als der Rückweg.

Die Uhren im bewegten System gehen offensichtlich anders als die Uhren im ruhenden System, und offensichtlich ist das Ganze auch noch vom Wert der x-Koordinate abhängig. Der Begriff einer absoluten Zeit, die in allen Bezugssystemen gleich schnell verläuft (t=t‘), ist also mit Sicherheit zu verwerfen.

Allein mit unserer Intuition kommen wir hier nicht weiter. Wir werden also reumütig die ach-so-verhaßte Mathematik bitten, uns wieder einmal zu helfen.

Mathematische Analyse

Wir versuchen nun das wissenschaftliche Experiment, welches in jenem Raumschiff durchgeführt wird, mathematisch zu beschreiben.

Dazu nehmen wir die drei wichtigsten Ereignisse des Experiments und benennen ihre Orts- und Zeitkoordinaten.

Da wir ja den Verdacht hegen, dass sich Raum und Zeit für einen bewegten Beobachter verzerren, müssen wir jedes Ereignis vorläufig durch 4 Zahlen beschreiben: Orts- und Zeitkoordinate im bewegten System (wir nennen es das „gestrichene“ System, obwohl das Raumschiff wahrscheinlich metallisch blank ist 🙂 ) sowie Orts- und Zeitkoordinate im unbewegten System (wir nennen es das „ungestrichene“ System).

  • Ereignis E0: Lichtblitz wird ausgesendet: x0, t0, x0‚, t0
  • Ereignis E1: Lichtblitz wird reflektiert: x1, t1, x1‚, t1
  • Ereignis E2: Lichtblitz trifft wieder ein: x2, t2, x2‚, t2

Diese 12 Werte wollen wir nun herausfinden. Bei einigen wird das leicht sein, bei anderen ein wenig schwieriger.

Letzten Endes wollen wir natürlich den Zusammenhang zwischen den ungestrichenen Werten und ihren gestrichenen Companions ganz allgemein herausfinden.

Wir haben den Verdacht, dass wir diesen Zusammenhang nicht mehr durch die Galilei-Transformation beschreiben können,also nicht:






sondern dass der Vektor (x,t) in allgemeinerer Form vom Vektor (x‘,t‘) abhängt.
Ziemlich allgemein könnte man schreiben






wobei f() und g() zwei zu bestimmende Funktionen in den Variablen x‘ und t‘ sowie mit dem (konstanten) Parameter v wären.

Nun, solch allgemeine Ansätze wollen wir getrost der allgemeinen Relativitätstheorie überlassen, vorerst betreiben wir spezielle Relativitätstheorie und begnügen uns mit einem speziellen, nämlich mit einem linearen Ansatz (später wird sich zeigen, dass dieser lineare Ansatz für kleine Gebiete der Raumzeit näherungsweise in der allgemeinen Relativitätstheorie immer noch gilt).

Wir stellen die Transformation des Vektors (x‘,t‘) in den Vektor (x,t) also durch eine Lineartransformation dar:






Wir nehmen also das Ziel ins Visier, die Koeffizienten α, β, γ und δ ganz allgemein zu berechnen.

Na gut, wer nicht anfängt, wird auch nicht fertig. Also „los!“

Da es physikalisch unerheblich ist, wo der Nullpunkt der Bezugssysteme liegt, legen wir den Nullpunkt der x-Achse willkürlich an den Punkt, an dem das Raumschiff die Raumstation passiert und an dem das Ereignis E0 stattfindet (x0 = 0).

Die Ortskoordinate im Raumschiff messen wir willkürlich „vom hinteren Ende nach vorne“ (x0‚ = x2‚ = 0) und wir legen den Zeitnullpunkt in das Ereignis E0 (t0 = t0‚ = 0).

Weiters nehmen wir an, dass wir die Länge des Raumschiffes kennen (L‘ sei gegeben, also x1‚ = L‘). Allerdings müssen wir hier vorsichtig sein. Da wir ja vermuten, dass sich Raum und Zeit durch die Bewegung verzerren, müssen wir davon ausgehen, dass der ruhende Beobachter eine andere Länge L mißt als der mitbewegte Beobachter (der mißt L‘).

Da wir die Länge L‘ des Raumschiffes und die Geschwindigkeit des Lichtblitzes c0 kennen, können wir alle gestrichenen Größen leicht berechnen:






Fassen wir also noch einmal zusammen, was wir bereits wissen:






Wir können also bereits einige Gleichungen aufstellen, um unsere Koeffizienten α, β, γ und δ zu berechnen:

Die Transformationsgleichungen für das Ereignis E0 liefern leider keinen verwertbaren Beitrag:






also die Werte eingesetzt:






Diese Gleichung liefert keine Aussage über unsere Koeffizienten, da sie für beliebige Koeffizienten immer gültig ist (0=0).

Das ist eben ein Ausdruck der Tatsache, dass wir die Lage der Ursprünge der Bezugssysteme selbst und willkürlich festgelegt haben und jetzt aufgrund dieser Lage keine neue Aussage erwarten können.

Von den beiden anderen Ereignissen können wir uns mehr erwarten.















Wir haben jetzt also 4 Gleichungen – (10.7) und (10.8) – sowie 8 Unbekannte (die Ereignisse E1 und E2 aus der Sicht des unbewegten Beobachters (x1, t1, x2 und t2) sowie die Koeffizienten α, β, γ und δ).

Wir müssen also nach weiteren Informationen suchen.

Suche nach weiteren Informationen

Zuallererst verwerten wir die Information, dass sich das Raumschiff ja mit der Geschwindigkeit v bewegt. Dies äußert sich in folgender Gleichung:






Wenn wir die Gleichungen (10.8) und (10.9) kombinieren, dann bekommen wir bereits eine Aussage über die Koeffizienten β und δ:






Damit kann man den Koeffizienten β in den Gleichungen (10.7) und (10.8) eliminieren:











Jetzt denken wir wieder an unseren Ausgangspunkt, dass sich der Lichtblitz nämlich auch relativ zum unbewegten System mit der Geschwindigkeit c0 bewegt. Damit können wir zwei Gleichungen aufstellen, eine für den Hinweg und eine für den Rückweg:










Die beiden Gleichungen (10.13) und (10.14) kann man ein wenig umschreiben, um dann die Werte x1, x2, t1 und t2 in (10.11) und (10.12) zu eliminieren.

Das ist jetzt ein wenig Rechenarbeit, aber zum Schluß wird auch der werte Leser folgende Zusammenhänge zwischen den Koeffizienten α, β, γ und δ feststellen:










Mit (10.15) haben wir jetzt drei Gleichungen, um die vier Koeffizienten festzulegen, wobei die konkreten Ereignisse (x1, t1, x2, t2) bereits eliminiert sind.

Ein bisschen Information fehlt aber noch.

So denken wir jetzt an das Relativitätsprinzip, welches uns sagt, dass keines der beiden Bezugssysteme bevorzugt sein darf.

Wenn also die Raumstation statt dem Raumschiff das wissenschaftliche Experiment durchführen würde, dann wären die Ergebnisse genau dieselben, man müßte bloß v durch minus v ersetzen (da sich die Raumstation relativ zum Raumschiff mit der Geschwindigkeit -v bewegt) und die gestrichenen Werte mit den ungestrichenen vertauschen.

Mathematisch läßt sich das elegant mit Hilfe der Matrizenrechnung formulieren. Wir sagen: wenn man die Matrix der Hintransformation mit der Matrix der Rücktransformation multipliziert, muss dabei die Einheitsmatrix herauskommen (das ist so ähnlich wie x.(1/x)=1).

Also alle Koeffizienten durch δ(v) ausdrücken (siehe (10.15)) und beide Transformationsmatrizen multiplizieren:










Das führt letzten Endes zur Gleichung






und zu den bekannten Gleichungen der Lorentz-Transformation:














Fazit

Wir haben jetzt also nichts anderes gemacht, als die Lorentztransformation aus folgenden Tatsachen herzuleiten:

  1. Konstanz der Lichtgeschwindigkeit
  2. Es soll sich um eine Lineartransformation handeln
  3. Relativitätsprinzip

was man übrigens in jedem Lehrbuch der Physik trefflich nachlesen kann.

Ich war Euch das einfach schuldig, liebe Leser, da ich in der Serie „Ein kleiner Programmierer versucht die Relativitätstheorie zu verstehen“ die Lorentz-Transformation stets als gegeben akzeptiert hatte und mich nur mit den Konsequenzen beschäftigte.

Links

Die Links zu den anderen Artikeln der Serie findet Ihr hier: Zurück an den Start!

Gute Artikel zur Relativität findet man auf „Einstein Online“ (http://www.einstein-online.info/)


Asynchron oder synchron

August 15, 2012

Nein, ich rede jetzt nicht von verschiedenen Arten von elektrischen Maschinen (Motoren).

Vielmehr habe ich mein Hobby SrrTrains (http://simulrr.sourceforge.net) noch nicht endgültig zu Grabe getragen, sondern laboriere „im Stillen Kämmerlein“ langsam daran weiter.

Und jetzt versuche ich also, die gesamte Software auf einen Webspace hochzuladen und in eine Seite einzubinden (http://members.chello.at/christoph.valentin/DemoLayout/FrameWeb/Selection_1.html).

Leider funktioniert das noch nicht, weil der Web3D Browser die Files jetzt asynchron herunterlädt und bei der Initialisierung einige Events verlorengehen.

Als die Dateien noch auf der Festplatte lagen, wurden sie synchron geladen und gleichzeitig initialisiert, sodass beim Initialisieren kein Event verlorenging.

Natürlich gibt es den „LoadSensor“ Knoten, mit dem man Aktionen verzögern kann, bis gewisse Teile der Szene geladen sind, aber laut ersten Recherchen wirkt dieser nicht bei externen Prototypen (und davon habe ich eine Menge).

Also: wieder einmal alles selber ausprogrammieren und ein kleines neues Konzeptpapier: basicInitConcept2.pdf

Lg
Christoph


Die Legasthenie und der Schöpfungsakt

Juli 22, 2012

Wenn man sich die Menschheit so ansieht, könnte man denken, der Auftrag Gottes habe gelautet

Seid furchtbar und vermehret Euch!

So überheblich wie sie sich geriert, die Menschheit.

Denn genau genommen ist das Leben, wenn man es kosmologisch betrachtet, eine Randerscheinung.

Und der Mensch erst recht.

Das ist so ungefähr wie die Stromerzeugung bei einer Photovoltaikanlage. Da wird zuallererst einmal viel Abwärme produziert, die Stromproduktion ist erst der Rest der Energiegewinnung.

Und so wie sich der Mensch als „Krone der Schöpfung“ bezeichnet, so ist auch die Stromerzeugung die „Krone der Photovoltaikanlage“, denn erst die Stromerzeugung gibt dem Ganzen einen Sinn, obwohl sie nur einen kleinen Prozentsatz des gesamten Energieumsatzes ausmacht.

Und so ist eigentlich die gesamte Menschheit verdammt, manisch-depressiv zu sein. Einerseits ist es erst die Menschheit, die dem gesamten Universum einen Sinn verleiht, andererseits sind wir energetisch betrachtet eine unwichte Nebenerscheinung.

Meint
Euer Christoph


Heiße Vollmondnächte, Step 0033.07

Juli 2, 2012

Gerade war ich mit dem 10A unterwegs nach Hause, da ist es passiert. Autos haben in verrückter Art und Weise überholt, Besoffene haben mit ihren Bierdosen Gespräche geführt und alles war in irgendeiner Weise angespannt.

Dann der Blick zum Mond. Ist schon Vollmond oder erst „fast“ Vollmond? Egal. Das und 35° schwüle Hitze bringen die Seelen zum Überkochen.

Und ich selber bin ja um keinen Deut besser. Jetzt habe ich in aller Deutlichkeit allen klar gemacht, dass das Projekt SrrTrains v0.01 beendet ist, und was tue ich?

Ich habe am Sonntag schon zweimal den Source Code des SF Projektes upgedatet (jetzt stehen wir bei SVN Revision 182).

Und in der Projektdatenbank (die allerdings noch nicht veröffentlicht ist), habe ich mir auch schon zurechtgelegt, wie es weitergeht.

Also: SILENT SERVICE, KEINE Newsletter, KEIN Update des Blogs, solange, bis Step 0033 (also Step 0033.07) wirklich fertig ist, also solange, bis Step 0033 keinen Rückschritt mehr darstellt zum Step 0032bf3 (LAN Party #1 vom März 2010).

Aber zumindest HIER, in dieser kleinen verträumten Ecke des Internet, in die eh so gut wie niemand herfindet, möchte ich den momentanen Inhalt der Prokjektdatenbank veröffentlichen, sozusagen meine „TO DO“ – Liste bis zum bitteren Ende, nach dem es dann wieder weitergehen wird……………

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_WEBSPACE

Internal Request:
The SRR Framework has not yet been tested on a web space (monolithic layout). Now, a web space shall be allocated and prepared, where the current and all subsequent versions of the SRR Framework can be tested.

Reason ID = INT_MOD_REMOVE_GLOBALMODULE

Internal Request:
A way should be found to avoid the "globalModule" parameter in the uiObj interface (SRR Objects for dynamic models). At least, the parameter should be replaced by some means to transmit the index of the SCE (the index within the "extensions" field in the commParam).

Reason ID = INT_ERR_DELETING_DYNAMIC_ROUTES

Internal Error Report:
Dynamic routes should be deleted by JavaScript, when a model/module is disabled.

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_ASYNC_CONTROLLERS

Internal Request:
Currently, the central controllers of extension modules are handled synchronously. A concept should be elaborated and all existing central controllers should be made asynchronous controllers.

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_MODEL_PROTOTYPES

Internal Request:
Some common properties and behaviours of a) static models, b) dynamic models, should be implemented in two common X3D prototypes, to ease modeling of models.

Reason ID = EXT_ERR_INTRODUCE_EXPERIMENTAL_VEHICLES

External Error Report (ALD):
Some actions shall be taken, to provide two "experimental" vehicles (one for narrow gauge, one for standard gauge).
a) move attachment point of setup points from MCE to SCE
b) rename "registered" setup points to "attached" setup points
c) introduce FBI and "initial velocity" to setup point
d) implement SRR Objects and models for two experimental vehicles

Reason ID = EXT_ERR_INTRODUCE_BASIC_VEHICLES

External Error Report (ALD):
Some steps shall be taken to provide two basic vehicles ("Rocket" and "Rail-Car")
a) implement SRR Object Trigger for locomotive
b) Implement SRR Objects and Models of vehicles
c) implement second interface to "push" vehicle -> one click -> force(t)
d) module activity with vehicles

Reason ID = INT_MOD_SOME_IMPROVEMENTS_I

Internal Request:
Following Improvements shall be done
a) Console: change carried keys via console AND set RTT and randomFactor via console
b) Console: is it possible to define generic "commands" that can be provided by SRR Objects?
c) "isBound" Field in KeyContainer
d) Version-check SrrControl vs. ModCoord vs. SrrObjectBase
e) Check commParam vs. ModParam (user should not confuse them)

Reason ID = INT_MOD_INTRODUCE_MODELS_OF_HOUSES

Internal Request:
Following changes shall be done:
a) implement SRR Object "Contained Keys Lock"
b) model static models of houses, one is lockable and has got inner modelling

Reason ID = INT_MOD_PUBLISH_0033.07_SF

Internal Request:
After finishing step 0033, but before starting modification of SRR Tools, the "Test Package" and the "official release SRR" shall be published on sourceforge, no change of the Blog, but the WIKI shall be updated.

Meint
Euer schwitzender Christoph


Mehr oder weniger katholische Gedanken zu Fronleichnam

Juni 9, 2012

Hmmmmm,

Jetzt haben wir letzten Donnerstag das Fest Fronleichnam gefeiert, zu Deutsch „Leib des Herrn“.

Eigentlich müßten wir dieses Fest ja am Gründonnerstag feiern, weil es der Vorabend des Karfreitag war, an dem laut Überlieferung der Herr und die Jünger das „letzte Abendmahl“ (sozusagen die erste „Eucharistie“=“Danksagung“) gefeiert haben.

Aber wegen der Nähe zum Karfreitag und weil das Osterfest dieses Fest überstrahlt, wird es erst nach dem Ende der Osterfestzeit, also am „zweiten Donnerstag nach Pfingsten“ gefeiert.

Natürlich ist das Wesen der Kommunion, daß Jesus ganz, also mit Leib und Seele, bei uns ist, auch wenn er gestorben ist, aber ich habe mir schon manchmal, ein wenig ketzerisch, gedacht.

Warum hat Jesus eigentlich Brot und Wein gewählt, um in diesen Gestalten gegenwärtig zu werden?

Warum nicht Buttermilch und Cornflakes? Er als autonomer Herrscher hätte dies doch ebenso tun können. Warum hat sich Jesus an die alten Überlieferungen gehalten?

Hat er nicht gesagt: „Man füllt neuen Wein in neue Schläuche“?

Aber hat er nicht ebenso gesagt: „Ich bin gekommen, um das Gesetz zu erfüllen, nicht um es aufzuheben“.

Gedanken über Gedanken, nichts von alledem in meinem Kopferl ward jemals fertig, oh nein…….

Meint
Euer Christoph


Gesamtkunstwerk?

Mai 26, 2012

Also, jetzt ist es wieder passiert!

Was ist passiert?

Für Leute, die sich zufällig hierher verirrt haben, muss ich das erklären: Ich beschäftige mich seit einigen Jahren hobbymäßig mit 3D-Graphik. Ja. Näheres erfährt man im Impressum: About Page

Ja, und jetzt schreibe ich an einer Erzählung, genauer, an einer Trilogie (wens interessiert: Du kannst einen Kommentar und mit diesem Deine E-Mail-Adresse hinterlassen, dann schicke ich Dir auf Aufforderung die Geschichte zu).

Ja, und was bitte ist jetzt passiert?

Ich kanns sagen: ich komme in Versuchung, mein Software-Projekt SrrTrains wieder zu re-animieren (noch bin ich der Versuchung nicht endgültig erlegen: http://simulrr.wordpress.com/2012/05/26/srrtrains-vehicles-dynamic-models-outlook/).

Aber es kann nicht mehr lange dauern.

Und dann wird man mir wieder vorwerfen, dass ich mit meinen Erzählungen ja eigentlich nur Werbung für DIGITS und SMUOS machen möchte.

Ja, aber warum eigentlich nicht? Sind Werbespots nicht auch eine Form von Kunstwerken?

Und vielleicht ist SrrTrains/SMUOS/DIGITS ja auch nur ein Kunstwerk – also ohne monetäre Absichten entstanden – also alles zusammen ein „Gesamtkunstwerk“?

Ja, und warum um alles in der Welt ist es verboten, mit Kunst Geld zu verdienen und Erfolg zu haben. Ist Erfolg an sich schon etwas Böses? (Womit wir wieder beim alten Thema wären)

Meint
Euer Christoph

P.S.: wahrscheinlich sind die Gedanken dieses Posts nicht einmal den Speicher wert, den man mit ihnen verbraucht, aber es ist halt so angenehm, solche Gedanken „ins Netz“ zu stellen und damit „los“zuwerden


Leben ohne Netz

Mai 3, 2012

Ich stell‘ mir manchmal vor, wie das wäre ohne Netze zu leben.

Zum Beispiel ohne Telefonnetz.

Da würde einerseits eine ganze Menge Sicherheit verlorengehen. Ich könnte nicht mehr „im Falle des Falles“ den Notruf 112 wählen, nein, ich müßte die meisten Probleme selbst bewältigen.

Vom Überfall durch eine Jugendbande bis hin zum Beinbruch wegen einer ungeschickten Gehbewegung.

Andererseits hätte ich mehr Freiheit. Niemand könnte mit Hilfe des Handies ausspionieren, wo ich mich zur Zeit befinde. Niemand könnte meine Gespräche belauschen und niemand würde Listen darüber führen, wann ich mit wem gesprochen habe.

So sieht man, daß dieses Netz zwei Komponenten hat. Es fängt mich auf und es fängt mich ein.

Und hat nicht jedes Netz in irgendeiner Form diese beiden Aspekte des Auffangens und des Einfangens?

Das Netz der Familie?
Das soziale Netz meiner Freunde?
Das virtuelle soziale Netz meiner Facebook Freunde?
Das Internet?
Das Netz meiner Glaubensgenossen?
Das Netz meines Arbeitgebers und das soziale Netz des Staates?

Ich mein ja nur

meint
Euer Christoph


Aprilscherz?

März 30, 2012

Hi Leute,

Habe mir erlaubt, dem „Impressum“ des Blogs (also der „About“ Page https://letztersein.wordpress.com/about)

zwei kleine P.S. hinzuzufügen. Nicht allzu ernst zu nehmen 😉

Meint
Euer Christoph


Was haltet Ihr von einem Blogger Treffen?

März 4, 2012

Hi liebe Kommentatoren und Leser.

Was haltet Ihr von einem Blogger-Treffen,

entweder
am Samstag, 17.3.2012, 20:00
oder
am Samstag, 24.3.2012, 20:00?

Ort: in Wien, Details würden telefonisch bekanntgegeben werden (die meisten von Euch kenn‘ ich eh persönlich, und wenn jemand Neuer dazustoßen möchte, kann er/sie seine E-Mail in einem Kommentar versteckt hinterlassen).

Lg
Euer Christoph

P.S.: auch andere Terminvorschläge sind natürlich möglich


Saving (the) World(s)

Februar 25, 2012

Hallo liebe Leute

Anbei eine interessante Diskussion vom letzten Sommer (von der X3D-Public Mailing List):

Hier der Beginn der Diskussion….

http://www.web3d.org/pipermail/x3d-public_web3d.org/2011-August/001781.html

Dann ein weiterer Beitrag….

http://www.web3d.org/pipermail/x3d-public_web3d.org/2011-August/001784.html

Und der krönende Abschluß….

http://www.web3d.org/pipermail/x3d-public_web3d.org/2011-August/001789.html

Hoffe, es macht Spaß ….

Lg
Christoph