Eine Mitteilung in eigener Sache……

April 10, 2018

Haha, als ob es das nicht IMMER wäre 🙂

Na gut, ich habe also meine Pflicht erfüllt und das Projekt SrrTrains v0.01 zu einem guten Ende geführt.

Ist es wirklich GUT?

Ist es wirklich ein ENDE?

Man wird sehen.

Jedenfalls habe ich auf der „About – Page“ dieses Blogs ein allerletztes „P.P.S.“ hinzugefügt und denke einmal, dass es das vorerst einmal gewesen sein sollte.

ALLE PROJEKTE findet man hier, auf der „Projekte – Page“.

Eine schöne Woche einmal an alle

Meint
Euer Christoph


Die vier Zeitalter

März 24, 2018

Nun kann man trefflich darüber philosophieren, was man antworten soll, wenn ein Kind fragt: „Gibt es im Himmel eine Zeit?“

Na gut, lasst uns also ein wenig „brainstormen“, wie man solch eine Frage beantworten könnte.

  1. Es wird überliefert, dass es sowohl eine sichtbare Welt gibt, als auch eine unsichtbare
  2. Die unsichtbare Welt wird manchmal als „der Himmel“ bezeichnet
  3. Es wird gesagt, Engel stünden „ständig“ im Angesicht Gottes, was eigentlich nahelegt, dass es im Himmel keine Zeit gäbe
  4. Andererseits wird von einer „Rebellion der Engel“ berichtet, was bedeutet, dass es zumindest eine „Zeit vor der Rebellion“ und eine „Zeit nach der Rebellion“ gegeben haben muss
  5. Zumindest über die „irdische“ Zeit haben wir im letzten Jahrhundert viel dazu gelernt, im Rahmen der sogenannten Relativitätstheorie
  6. Die irdische Zeit hängt vom Beobachter ab und auch von der Anwesenheit von Materie
  7. Irdisch gesprochen kann man Raum und Zeit nicht unabhängig voneinander betrachten, es gibt also eine „Raumzeit“, die nicht die „Bühne“ ist, auf der alles abläuft, sondern ein „physikalisches Objekt“, das mit den anderen physikalischen Objekten in Beziehungen steht und davon auch abhängig ist
  8. Irdisch gesprochen gibt es also „meine Raumzeit“, „deine Raumzeit“ und unter Umständen „unsere Raumzeit“
  9. Es ist aber nicht physikalisch zwingend ausgeschlossen, dass „himmlische Wesen“ ihre eigene „Zeit“, ihren eigenen „Raum“ oder ihre eigene „Raumzeit“ haben könnten

Somit könnte man sich vorstellen, dass es im Himmel 4 Zeitalter gegeben haben könnte:

  1. vor der Rebellion der Engel
  2. nach der Rebellion der Engel und vor dem Fall des Menschen
  3. nach dem Fall des Menschen und vor der Erlösung
  4. nach der Erlösung

Nur meistens spüren wir irdischen Wesen nicht viel davon (wir haben ja unsere eigene „Raumzeit“), ausser „wir schalten unsere Antennen auf Empfang“ für die „himmlischen Ereignisse“.

Meint
Euer Christoph


Weitere kleine Gedanken

März 24, 2018

Zwischen März 2014 und März 2018 hatte ich die „kleinen religiösen Büchlein“ entwickelt, die alle auf der Page zu finden sind:

Link zur Page: Kleine religiöse Büchlein

Nun, ab März 2018, schreibe ich hie und da kleine religiöse Gedanken auf mein Blog, die ich alle hier, auf dieser Page sammle.

Link zur neuen Page: Weitere kleine Gedanken

Meint
Euer Christoph


Es ist nicht das tot sein, ……

März 20, 2018

was ich fürchte.
Sondern vor dem Sterben habe ich Angst.

Meint
Euer Christoph


Kleine Büchlein vom Leben

März 19, 2018

Hallo liebe Leute,

Letzten Sonntag, am Tag vor dem Fest des Hl. Josef, habe ich das letzte, das zehnte, der „Kleinen religiösen Büchlein“ fertig geschrieben.

Das heißt, ganz fertig sind sie ja noch nicht, ich täte mir ja noch ein „Peer Review“ durch eine autorisierte Stelle wünschen. Dann könnte ich die Versionsnummern auf 1.0 hochzählen.

Totzden gibt es sie hier zum Lesen

Meint
Euer Christoph

1. Büchlein: Vom Maßhalten

In einer Zeit der Extreme war es mir das allererste Anliegen, über das Maßhalten zu schreiben. Liegt nicht die Tugend meist in der Mitte. Sogar in Gott kann man übertreiben. Kennst Du dieses Gefühl: „Gott, bitte lieb‘ mich ein BISSCHEN weniger. Es tut weh!“

2. Büchlein: Über die Wahrheit
3. Büchlein: Von der Erkenntnis und vom Bewußtsein

Diese beiden Büchlein waren mein erster Versuch, mich an das Thema der Wahrheit heranzuwagen. Sind wir Menschen überhaupt in der Lage, die Wahrheit – so es sie gibt – zu erkennen? Geschweige denn, darüber zu reden?

4. Büchlein: Vom Echo der Seele

Dies ist ein sehr persönliches Büchlein, das in dem Satz endet: Und sie bewegt sich doch! Mittlerweile weiss ich, dass sie sich bewegt. Wer? Das ist mein Geheimnis.

5. Büchlein: Vom Großen und vom Ganzen
6. Büchlein: Über die Realität

Hier habe ich weiter mit meinem Thema gehadert, das ich seit dem Jahr 2000 bis letzten Freitag (16.3.2018) mit mir herum getragen habe. Vielleicht helfen diese Büchlein anderen Menschen, die ähnliche Probleme haben.

7. Büchlein: Vom Geliebtwerden
8. Büchlein: Vom Boesen

Diese beiden Büchlein schildern des Grundprinzip des Lebens. Weil wir geliebt werden wollen, tun wir a) Gutes, b) Böses, je nach dem Grad unserer Verwirrung.

9. Büchlein: Von der Identität

Die Identität ist kein physikalischer Begriff. Die Identität ist ein Begriff, der noch VOR der Naturwissenschaft gebildet werden muss.

10. Büchlein: Vom Leben

Und dieses Büchlein ist jetzt eine „Momentaufnahme meiner Weltanschauung“, die mir – glaube ich – ganz gut geglückt ist.


Die Himmlische Regierung

März 19, 2018

Gestern habe ich mich hinreissen lassen, auf Facebook und auf einem anderen Blog meine Meinung über die „gerechte Schöpfungsordnung“ kund zu tun.

Ich habe es in drei Punkten formuliert, wie das auch Jesuiten zu tun pflegen:

  1. Die ganze Schöpfung dient dem Leben
  2. Das Leben ehrt Gott durch die Schöpfung
  3. Die Schöpfung seufzt und liegt in Geburtswehen solange, bis die neue Schöpfung an ihren Platz treten wird. Dann wird Gott der Herr alle Tränen trocknen. Er wird unser Herr sein und wir werden sein Volk sein.

Aber wie kann man sich so eine Gottesherrschaft vorstellen?

Wird es auch eine „Drei-Säulen-Demokratie“ sein, so wie wir das kennen?

Na gut. In der Dreifaltigkeit gibt es so etwas ähnliches wie „drei Säulen“.

Vielleicht gar nicht so blöd, wenn wir einmal versuchen, uns das bildlich vorzustellen.

Vom Vater geht alle Macht aus. Er ist also bildlich gesprochen das Parlament. Jetzt beginnt der Vergleich aber schon ein wenig zu hinken. Denn das Parlament wird vom Volk erwählt. In der Bibel steht aber: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe Euch erwählt“.

Hmmmm. Andererseits heißt es, dass man nur in den Himmel kommen kann, wenn man das will. Gegen meinen Willen wird Gott mich nicht erlösen. Und es ist letzten Endes ja auch die Regierung, die den Wahlkampf organisiert und damit „unsere Herzen erwählt“, so wie die himmlische Exekutive, also Jesus Christus den Hl. Geist in unsere Herzen gießt und uns dadurch für das Himmelreich „erwählt“.

Aber an einem Punkt wird der Vergleich wirklich hinken: im himmlischen Jerusalem wird es keine Opposition mehr geben. Das wird aber auch nicht mehr nötig sein.

So wird es auch keine Richter mehr geben, weil es das Böse nicht mehr geben wird.

Meint
Euer Christoph


Körper – Seele – Geist – neu aufgerollt

März 16, 2018

Habe in meinem zehnten „kleinen religiösen Büchlein“ mit dem Titel „Vom Leben“ jetzt noch einige Fehler korrigiert und ein Kapitel „Der Mensch“ hinzugefügt.

Hier das Büchlein: Vom Leben

Ein schönes Wochenende
Euer Christoph


Von der Schicht „-1“

März 16, 2018

Wenn wir Informatiker von Schichten reden, dann meinen wir normalerweise eine Abhängigkeit der folgenden Art:

  1. Die „obere“ Schicht „benutzt“ die „untere“ Schicht
  2. Die Entitäten in der „oberen“ Schicht sind von denen in der „unteren“ Schicht „abhängig“. Das heisst, die „unteren“ Entitäten müssen existieren, sonst können die „oberen“ Entitäten nicht existieren

Beim Thema „Geist vs. Materie“ ist es nun so, dass man üblicherweise den Geist „oben“ einzeichnet und die Materie „unten“.

Gleichzeitig gibt es die Lehre von der unsterblichen „Geistseele“, was einem Informatiker „im Herzen weh tut“, denn wie kann die Seele unsterblich sein, wenn sie „über“ dem Körper eingezeichnet wird.

Darum habe ich vorgschlagen, 8 Schichten zu verwenden:

Schicht 6: Der Geist
Schicht 1-5: Das Sinnliche
Schicht 0: Der Körper
Schicht „-1“: Die Seele

So ergibt das jetzt für einen Informatiker einen Sinn und folgendes Bild kann gezeichnet werden, wobei ich mich über Kommentare freuen würde.

rb10_Addendum

Meint
Euer Christoph


Plan A vs. Plan B

März 15, 2018

Bei der Interpretation des dritten Kapitels des Buches Genesis im Kapitel „Wie kommt das Böse in die Welt?“ im zehnten „kleinen religiösen Büchlein“ (siehe hier) haben wir gesehen, dass Gott für den Menschen einen Plan A und einen Plan B hatte.

Je nachdem, ob er zuerst vom Baum des Lebens oder zuerst vom Baum der Erkenntnis essen würde, wäre er der „verlorene Sohn“ (Plan B) oder der „zuhause gebliebene Sohn“ (Plan A).

Jetzt kann man trefflich philosophieren, welcher Plan der bessere wäre.

Tatsache ist aber, dass Plan B mit Leid, mit Tod, mit Schuld und Sühne und anderen unerquicklichen Gegebenheiten einher geht.

Also immer, wenn Du Dich zwischen Plan A und Plan B entscheiden kannst, dann überlege gut, bevor Du handelst.

Meint
Euer Christoph


Vom Werden und vom Vergehen

März 12, 2018

Im zehnten „kleinen religiösen Büchlein“ mit dem Titel „Vom Leben“ wird es auch ein Kapitel über „Werden und Vergehen“ geben, welches ich im Entwurf hier abdrucke.

Liebe Grüße
Christoph

Vom Werden und vom Vergehen

Vom Werden des Menschen

Wir haben gesehen, dass das Werden eines Menschen eine Koo­pe­ra­tion ist zwischen Gott und den Menschen.

Die Eltern bereiten die notwendigen Voraussetzungen für das Leben – letzten Endes die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, aber auch ein „Nest, in dem das Kind dann heranwachsen und reifen soll“, eine Familie.

Gott erschafft den neuen Menschen aus dem Urgrund, indem er „ein Loch in das Nichts reisst“ (bildlich gesprochen) und „daraus eine menschliche Seele formt“.

Wann Gott das tut, das wissen wir nicht. Weshalb auch alle Vorsicht im Umgang mit einer befruchteten Eizelle geboten ist, es KÖNNTE sich schon um ein menschliches Wesen handeln.

Und nun wächst der Mensch.

Sein Körper formt sich und bildet sich heraus, indem er – zuerst von der Mutter, dann von der gesamten Umwelt – Energie und Materie aufnimmt, aber auch Information.

Er erlernt Fähigkeiten und Sinne, indem er seine Umwelt erforscht – das ist zunächst nur die Gebärmutter, später seine Wiege, seine Mitmenschen und schließlich die gesamte Wohnung.

Er meditiert über seine Erfahrungen und baut die gewonnenen Erkenntnisse in sein „Modell im Geist“ ein, das ihm hilft, seine Umwelt zu verstehen.

Er erweitert sein „Modell im Geist“, indem er mit Menschen redet und indem er liest und fernsieht.

Der Radius seiner Umwelt dehnt sich aus, solange bis er zuletzt mit dem gesamten Universum Kontakt aufnimmt.

Er begreift das Universum mit seinen Sinnen und Fähigkeiten und er lernt, das Universum mit seinem Geist zu verstehen.

Hoffentlich nützt er seine Möglichkeit, mit Gott Kontakt aufzu­neh­men (meditieren kann er schon, sonst wäre er zu KEINER Erkennt­nis fähig).

Alle seine Gedanken, Worte und Werke sind „Dinge an sich“, wie Immanuel Kant gesagt hätte, und werden somit Teil seiner Seele.

Bildlich gesprochen werden sie als „Muster von Löchern im Nichts“ sozusagen im „Großen Archiv Gottes“ als Teil der Seele aufbewahrt.

Während der Mensch wächst, gewinnt seine Seele an Tiefe und Struktur. Bildlich gesprochen wird das „Loch im Nichts“ immer tiefer und strukturierter.

Wenn Gott es will, bleiben alle diese „Löcher im Nichts“ bestehen, auch falls der Mensch stirbt.

Wenn Gott es nicht will, fällt ALLES zurück ins NICHTS. Das Archiv wäre gelöscht – bildlich gesprochen.

Vom Vergehen der Dinge

Was passiert nun, wenn mir der berühmte „Stein auf den Schädel fliegt“ und ich daran sterbe?

Kann ein niedrigeres Wesen ein höheres Wesen „vernichten“?

Mitnichten.

Der Stein hat die „Fähigkeit“, meinen Körper derart zu „beein­flus­sen“, dass dieser nicht mehr leben kann. Diese „Möglich­keit“ bietet mein Körper dem Stein. Wenn ich einen Körper hätte, der dem Stein diese Möglichkeit nicht bietet, dann könnte mich der Stein nicht töten.

Jemand – sagen wir einmal „das Schicksal“ – „entscheidet“, den Stein zu „benützen“, um mich zu töten.

Mein Körper wird vom Stein derartig beeinflusst, dass er nicht mehr leben kann. Nun wird meinem Selbstbewusstsein (meinem Geist) die Grundlage entzogen.

Ich beharre auf diesem feinen Unterschied: es ist nicht der Stein, der meinen Geist umbringt, sondern das Fehlen des lebendigen Körpers ist es, das dem Geist und dem Bewußtsein die Grundlage entzieht.

Letzten Endes sind mein Geist und mein Körper nicht mehr für andere Menschen erkenn­bar.

Der Körper verwest im Boden.

Der Geist kann längere Zeit erkennbar bleiben, falls ich zum Beispiel Bücher geschrieben habe.

Aber „irgendwann“ wird auch das vergangen sein.

Wird meine Seele aus dem „Archiv Gottes“ gelöscht (bildlich ge­spro­chen)?

Nachdem die Seele die unterste Schicht ist, ist sie nicht abhängig vom Körper. Sie kann ewig bestehen, auch wenn ich es nicht mit­bekomme.

Mit unserem Modell der Schicht „-1“ haben wir ein Bild – und es ist nur ein Bild –, mit dem wir zumindest einen Anhaltspunkt haben, die Auferstehung am jüngsten Tag nicht für unmöglich zu halten.

Mehr dazu später.