……die man zum Wohl des eigenen Landes weit weg schickt.
😉
…deshalb wird die Welt von Dummen regiert.
So oder ähnlich haben wir es in unserer Jugend ausgedrückt, wenn wir sagen wollten, dass es nicht immer das Beste ist, sich im Altruismus zu ergehen.
Nein, manchmal muss man klar Stellung beziehen.
Und heute ist es leider so, dass die Mittelschicht stirbt – nein, sie wird gestorben.
Wenn man den Politikern keine absolute Dummheit unterstellen will, dann kommt man zum unerschütterlichen Ergebnis, dass die Österreichischen Politiker nur die Politik betreiben, für die sie bezahlt werden.
Und damit meine ich nicht den „normalen“ Gehalt, den sie beziehen, sondern gewisse „Interessenbezeugungen“, die von der einen oder anderen Seite eintrudeln.
Es wäre längst Zeit, dass die Schäden, die durch Nichttätigkeit und kalte Progression verursacht worden sind, den Steuerzahlern auf Heller und Pfennig wiedergutgemacht würden, weiters müßte der Faktor Arbeit endlich entlastet werden, damit es aufwärts gehen kann.
Aber die Damen und Herren Politiker fahren das Land sehenden Auges an die Wand.
Warum?
Weil ihnen die konkreten Jobangebote „für später“ und die konkreten „Vergünstigungen“ wichtiger sind als das Gemeinwohl, um das sie sich eigentlich kümmern sollten.
Aber heute muss man
1) bezahlen
2) erst recht wieder alles selber machen
So muss man heutzutage Politik selber machen, weil sie den Politikern wurscht ist.
Altruisten haben immer schon für die Scheisse bezahlt, die die Egoisten angestellt haben.
Aber heutzutage werden Altruisten zusätzlich noch beschimpft und ausgelacht „wie dumm sie nicht sind“. „Gier ist gut“.
„Wer denkt denn noch an die Zukunft?“ „Zukunft ist Vergangenheit“
Wenn man heutzutage etwas tut, was auch nur zwei Millimeter über die eigene Nasenspitze hinausreicht, dann ist man definitiv der Blöde.
Meint
Euer Christoph
Jetzt wurde der Song Contest Sieg von Conchita Wurst groß gefeiert als ein Sieg der Toleranz.
Und tatsächlich ist es so, dass die Toleranz einen wichtigen Wert darstellt.
Ich kenne einen Software Entwickler, der ist ein sogenannter Nachtmensch. Das heißt, es fällt ihm von Natur aus schwer vor 1 oder 2 Uhr schlafen zu gehen und vor 11 Uhr im Büro zu sein.
Ich glaube, wir alle kennen solche Menschen und ich will jetzt keine Namen nennen.
Und dieser Mensch ist von Herzen dankbar für die Toleranz, die ihm seine Kollegen und Vorgesetzten entgegenbringen, seine Arbeit erledigt er ja zuverlässig und das gar nicht einmal so schlecht.
Darum verstehe ich auch Bundeskanzler Faymann, der in einer ersten Reaktion davon gesprochen hat, dass sich bei Conchita Wurst die Qualität der Musik gegenüber den Anfeindungen durchgesetzt hat.
Wobei ich aber schon eher glaube, dass der eine oder andere Juror einfach „Russland eins auswischen“ wollte, na gut, so ist das eben.
Und eigentlich geht es ja um die Freiheit. Um die Freiheit von Angst, „durch den Rost zu fallen“, nur weil man „ein bisschen anders“ ist.
Und um die Freiheit dafür, nach dem eigenen Gewissen leben zu dürfen. Nein, es ist nicht alles gut, was die Mehrheit tut, auch Mehrheiten können irren.
Und so könnte man noch viele Gedanken hinzufügen, warum es gut ist, dass hin und wieder auch ein „spezieller“, „exzentrischer“ oder sonstwie „anderer“ Mensch große Erfolge feiern darf.
Eins jedoch möchte ich „last but not least“ erwähnen. Toleranz gegenüber „speziellen“ Menschen bedeutet eben NICHT, dass man ihr Lebenskonzept als das „normale“, das „erstrebenswerte“, das „gottgefällige“ hinstellt, sondern es bedeutet EBEN, die Besonderheit zu akzeptieren als etwas Erlaubtes und auch Gutes.
Einheit in Vielfalt, sage ich nur.
Conchita Wurst will nicht Erfolg haben, WEIL sie Probleme mit der Geschlechtsidentität hat, sondern TROTZDEM.
Somit ist es eigentlich auch gar nicht notwendig, irgendwelche „Extrawürschte“ im Gesetz und im Kirchenrecht vorzusehen, die sich ja eigentlich nur mit dem Normalfall beschäftigen sollten.
Überspitzt formuliert: Wenn wir für jeden Spezialfall ein eigenes Gesetz machen, dann haben wir in Österreich bald 8 Millionen Gesetze. 1 Gesetz Herbert Maier, 1 Gesetz Adelheid Moser, 1 Gesetz Franz Forstinger usw.
Wenn wir also auch ein kleines „Wehwehchen“, eine kleine „Besonderheit“ haben, wenn wir Angst haben, aus der Masse herauszuragen, dann sollten wir voll Vertrauen darauf hoffen, dass es immer wieder Ausnahmeregelungen geben wird, es muss nicht alles und jeder Strichpunkt im Gesetz erlaubt sein.
Ein besseres Gewissen und viel Weisheit
wünscht sich und Euch
Euer Christoph
Da gibt es eine Erzählung über das „dritte Kind“ (das könnte eine Anspielung auf den dritten Mann sein, aber auch auf „Krieg der Sterne“, wo Darth Vader nur zwei Kinder hat – wirklich?)
Erzählung: „Das dritte Kind„
Und dann gibt es da einen Techniker, der viiiieeeeel zu faul ist, selbst ein Drehbuch zu schreiben.
Was könnte man da machen? Der Stoff selbst „schreit nach Veröffentlichung“, aber ich stell‘ mich taub (Faulheit ist schööööööööön)!
Hier das Exposé: Das-dritte-Kind–Projekt-expose
Meint
Euer Christoph