Gott und das Nichts

Januar 18, 2026

Liebe Leser!

Bei uns im Christentum hat das Nichts eigentlich nur eine Nebenrolle.

Denn es ist Gott, der alles aus dem Nichts erschafft und so eine Struktur ins Universum bringt.

Und ich muss auch zugeben, dass ich von den Religionen, in denen das Nichts – das Nirwana – eine Hauptrolle spielt, nicht viel verstehe.

Darum möchte ich mir nur ein paar Fragen stellen, und warten, ob sich etwas daraus entwickelt.

  • Wenn Gott unser Vater ist, der alles erschafft, ist dann das Nichts die Mutter, aus der alles entsteht?
  • Was ist älter, Gott oder das Nichts?
  • Ist außerhalb des Universums nichts außer Gott?
  • Hat Gott das Nichts erschaffen? Entstand Gott aus dem Nichts?

Mir ist klar, dass das Hirnw******** ist.

Vielleicht ganz gut, dass das Nichts nur eine Nebenrolle spielt.

Meint

Euer Christoph


Rehabilitation der Verschwörungstheorie

Januar 14, 2026

Liebe Leser!

Eigentlich ist jede Religion eine Verschwörungstheorie.

Denn eine der wichtigsten Eigenschaften jeder ernstzunehmenden Verschwörungstheorie, dass sie nämlich „immun“ gegen wissenschaftliche Beweise ist, trifft genau genommen auch auf die meisten Religionen zu.

Bei einer Verschwörungstheorie geht man meistens davon aus, dass die veröffentlichte Wahrheit von einer kleinen Gruppe von Menschen gesteuert wird, sodass jeder „Beweis“ als manipuliert dargestellt werden kann, dem man dann eben nicht glaubt.

Nun gut, eigentlich ist es ja im Detail schon unterschiedlich.

Die Existenz Gottes ist zwar nicht falsifizierbar und erfüllt somit die Voraussetzungen für eine Verschwörungstheorie, aber die Verschwörung an sich wird nicht bei Gott vermutet, sondern in der Kirche, sozusagen dem „weltlichen Arm Gottes“.

Aber eigentlich wollte ich heute nur auf Eines hinweisen: Verschwörungstheorien sind oft eine Reaktion auf überbordende Macht – so wie in den USA oder in der EU – und sie sind eine Reaktion auf Geheimhaltung.

Solange die Akten zum Thema „John F. Kennedy“ geheim gehalten werden, darf man sich nicht wundern, wenn es Verschwörungstheorien gibt.

Solange die Wissenschaft nicht in der Lage ist, Relativitätstheorie und Quantenmechanik so zu erklären, dass auch der sogenannte „Mann auf der Straße“ es verstehen kann, solange darf man sich nicht wundern, wenn es Kreationisten gibt und Leute, die glauben, die Welt sei 5000 Jahre alt.

Mein Geheimtipp: wenn Du als Staat nicht willst, dass Du zum Ziel von Verschwörungstheorien wirst, dann hast Du nur drei Möglichkeiten: Transparenz, Offenheit, Toleranz.

Und zwar nicht nur im Sinne eines Toleranzmäntelchens, das Du Dir in Regenbogenfarben umhängst, sondern im Sinne von echter Offenheit, Transparenz und Toleranz.

Meint

Euer Christoph


Wir sind Prometheus

Januar 9, 2026

Bitte diesen Dialog mit einer KI aufmerksam durchlesen.

ich habe viel gelernt dabei.

https://g.co/gemini/share/f40d97182e02

Meint

Euer Christoph


Das achte Weltwunder

Januar 6, 2026

Liebe Leser!

Nun habe ich sehr lange widerstanden, und habe mich eben nicht mit KI beschäftigt, also mit künstlicher Intelligenz.

Zu sehr scheint es mir ein generierter „Hype“ zu sein, der nur dazu dient, die weitere Entwicklung zu finanzieren, ohne dass es noch konkrete Use Cases gibt.

Aber gestern habe ich mich hinreissen lassen, und habe eine künstliche Intelligenz gebeten (na ja, ich habe sie eher „aufgerufen“ und ihr ein „Kommando“ gegeben), meine Geschichte vom „dritten Kind“ zu interpretieren und zusammenzufassen.

Diesen Chat mit Gemini habe ich jetzt hier auf Google veröffentlicht:
https://gemini.google.com/share/c7c9a0789e8c

Ich bin ziemlich baff, wozu eine Maschine fähig ist, die einfach nur die „Wahrscheinlichkeit des nächsten Wortes“ aufgrund ihres Trainings berechnet. Das muss ein ziemlich umfangreiches Training gewesen sein.

Hier nochmal das Original zum Vergleich:
https://letztersein.com/wp-content/uploads/2022/04/ddk_v1.7_20220415.pdf

Natürlich ist die Interpretation der KI nur EINE mögliche Interpretation des „dritten Kindes“.

Sogar ich hätte es anders gesehen.

Aber allein die Tatsache, dass eine KI dermaßen „vernünftigen“ Datenmüll von sich gibt, ist eigentlich ein achtes Weltwunder.

Meint Ihr nicht auch?

Meint

Euer Christoph


Vom Fell des Bären

Januar 3, 2026

Liebe Leser!

In letzter Zeit habe ich mir ja einige Gedanken gemacht, die unserem Glauben an den „lieben Gott“ doch einigermaßen entgegen stehen.

Also wollte ich diesen Beitrag mit „Vom Säen und vom Ernten“ betiteln, und mit einem Zitat aus dem Matthäus Evangelium beginnen,

  • Mt 25,26 Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe.
  • Mt 25,27 Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten.

Wie ist das jetzt?

Ist der „liebe Gott“ wirklich der „liebe Gott“, oder ist er ein gestrenger, gerechter Herr, vor dem man Angst haben muss?

Nun gut, wie üblich drücke ich mich vor einer Antwort und beginne lieber, über das „Fell des Bären“ zu philosophieren. Da gibt es doch das Sprichwort vom „Fell des Bären“, das man erst „verteilen kann, wenn der Bär erlegt ist“.

Und tatsächlich ist unsere Wirschaft eher eine „Wirtschaft von Fellverteilern“, und eigentlich keine „Wirtschaft von Bärenerlegern“.

Wir wären alle gerne „Leistungsträger“, die die erbrachte Leistung also nur mehr von A nach B transportieren – von der Produktion zum Kunden – also „Händler“, die im Vertrieb sitzen, oder im höheren Management. Alle diese gut bezahlten Jobs also, die „das Fell des Bären verteilen“.

Was wir gar nicht so gerne haben, das sind diese „Leistungserbringer“, die in der Produktion „sitzen“ – im R&D – und die Leistung tatsächlich erbringen, die kreativen Köpfe, die Arbeiter, Angestellten, Buchhalter, Ingenieure, Putzfachkräfte, das mittlere Management, und alle, die in irgendeiner Form daran beteiligt sind, „den Bären zu erlegen“.

In unserer Wirtschaft sind die erfolgreichsten Firmen jene, die gar keine Leistung im eigentlichen Sinn mehr „erbringen“, sondern nur mehr Leistungen „vermitteln“. Die Fahrradboten sind z.B. meist schon prekäre Scheinselbstständige, und die lieferando, foodora und wie sie alle heissen, nehmen nur mehr die Aufträge entgegen und vermitteln sie an die externen Lieferanten (gegen eine geschmalzene Provision), die auf eigenes Risiko fahren müssen.

Positiv sticht zum Beispiel die Firma alfies hervor, die eigene Lager betreibt und auch eigene Lieferfahrzeuge besitzt. Das ist noch Realwirtschaft mit Risiko und Leistungserbringung, wo man sich gerne beliefern lässt. Da wird noch realer Mehrwert produziert und nicht nur shareholder value.

Und wie ist das jetzt mit Gott und mit dem „Säen und Ernten“?

Ich bin jetzt schon 56, fast 57, und manchmal würde ich mir wünschen, dass in meinem Leben endlich die „Zeit der Ernte“ anbricht. Gesät – investiert – habe ich wahrlich genug.

Aber das ist halt so.

Auf meinem Kontostand ist von einer „Zeit der Ernte“ noch nichts zu sehen.

Aber manchmal – ganz selten – bekommt man so ein leises Feed Back, dass der liebe Gott alle diese Bemühungen in seiner Ernte berücksichtigt hat. Denn ER ist es, der erntet. Wir säen ein ganzes Leben lang und sehen nichts vom Ergebnis. Und wir können nur hoffen.

Ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Meint

Euer Christoph


Viele Fragen – keine Antworten

Januar 1, 2026

Der geschätzte Bloggerkollege Lex Andersson hat auf meinen letzten Beitrag (siehe HIER) mit einem eigenen Beitrag geantwortet (siehe unten), in dem er viele Fragen über Gott aufgeworfen hat.

Eine einzige von diesen vielen, wirklich grundlegenden Fragen möchte ich herausgreifen.

Wäre es nicht schön langsam Zeit, dass Gott diesem Chaos, das hier herrscht, mit aller Macht ein Ende bereitet und eingreift?

Darf ich eine einzige Gegenfrage stellen? Was ist, wenn er das nicht will? Wie wird man ihn dazu zwingen?

Ist nicht diese „Sehnsucht nach dem starken Mann“ genau das, was unsere Welt so chaotisch macht?

Meint

Euer Christoph