….oder würdest Du Dich eher als Adrenalin-Junkie bezeichnen?
Beim Begriff Adrenalin-Junkie denkt man unwillkürlich an Spitzen- und Extremsportler, die ja teilweise irrwitzige Risken auf sich nehmen. Und man kann das nicht nur durch Geld erklären, warum jemand derartiges tut.
Man denkt natürlich auch an Wirtschaftsbosse, die u.U. ganze Unternehmensgruppen in den Abgrund reiten und immer dem Motto „no risk no fun“ folgen.
Andererseits, wenn man auf Adrenalin allzu allergisch reagiert – und ich meine hier nicht eine gewisse vernünftige Distanz zum Adrenalin, sondern eine Hochstilisierung des Adrenalinspiegels zum Gott-sei-bei-uns -, dann kommt man leicht in das Fahrwasser jener Leute,
- die absolut rein gar nichts mehr riskieren, in der absoluten Sicherheit erstarren
- die keinen unbefangenen Schritt nach vorne tun können („durchs Stolpern lernen wir das Gehen“)
- bei denen heute alles so sein muss wie gestern
- die aufgehört haben auch nur irgendwas dazu zu lernen
- als Tote unter uns leben.
und letzten Endes
Irgendwie denkt man an die ungelösten Fragen der Menschheit
- Warum ist am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig?
- Warum ist am Ende der Motivation noch soviel Leben übrig?
Meint
mit einem leicht depressiven, jedoch verschmitzten Schmunzeln
Euer Christoph
Veröffentlicht von Yeti