Für Anna – IV

Liebe Leser, Liebe Anna,

Ich war also so frei, und habe für Dich nochmal die allerwichtigsten Gedanken zusammengefaßt, die mich seit dem Frühjahr 2021 „umgetrieben“ haben, als ich Blogbeiträge zu den Themen NACHHALTIGKEIT und REGIONALITÄT geschrieben habe.

Bitte finde diese an den Links:

Am Ende des heutigen Beitrags kommen noch einmal ein paar nicht ganz so wichtige Gedankengänge hinzu. Insbesondere möchte ich den Begriff der externen Kosten nochmal ventilieren und ich möchte klar machen, was ich unter Ressourcen verstehe.

Außerdem möchte ich definieren, was ich unter Nachhaltigkeit und Regionalität nun endgültig verstehe (das wird auch für meine anderen Leser neu sein).

Eigentlich findet man ALLE Beiträge verlinkt auf der Seite https://letztersein.com/wirtschaftsgedanken, die man auch oben über das Menü aufrufen kann.

Besonders möchte ich auf folgende beiden Artikel verweisen:

  1. Beitrag A (Gesamtzusammenfassung)
    https://letztersein.com/2021/11/04/alles-in-allem-beitrag-a/
  2. Beitrag B1 (Beispiele zur Wertschöpfung)
    https://letztersein.com/2022/02/07/beispiele-1-wertschopfung-beitrag-b1/

Aber nun laßt mich auf die Einzelthemen eingehen.

Was sind Ressourcen? Was sind externe Kosten?

Definition:

  1. Die Für mich erreichbaren Ressourcen sind aus meiner Sicht alle Güter, die in der für mich erreichbaren Umwelt gratis zur Verfügung stehen.
  2. Diese Güter sind in erster Linie freie Güter (die von der Natur ohne jegliche Kosten für irgendein Wirtschaftssubjekt zur Verfügung stehen) und Gemeingüter (die von einem externen Haushalt allgemein zur Verfügung gestellt werden).
  3. Unter einer Ressource verstehe ich auch eine kostenfreie Aufnahmefähigkeit für Ungüter, z.B. Abwässer

Hinweis: eigentlich gibt es – das ist ein Naturgesetz – gar keine freien Güter, denn jeder Nutzen ist mit Kosten verbunden, und wenn mein Brathuhn nur dem Huhn das Leben kostet. Als Wirtschaftssubjekt wird aber im Allgemeinen nur der Mensch anerkannt, weshalb die Kosten für andere nicht-menschliche Marktteilnehmer nicht als externe Kosten gelten.

Hinweis: es gibt viele Gemeingüter. Zum Beispiel ist die Zurverfügungstellung gut ausgebildeter Mitarbeiter ein Gemeingut, welches den Unternehmen a priori gratis zur Verfügung steht und nur indirekt über die Lohnsteuer wieder bezahlt wird.

Hinweis: auch Open Source Software (zum Beispiel nach der GPL) ist ein Gemeingut, welches beim Hersteller Kosten verursacht, jedoch kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

In meiner Nomenklatur sind also sowohl die Bildung/Ausbildung der Mitarbeiter bis zum Eintritt als auch zum Beispiel Open Source Software etwas, das ich als Ressource bezeichnen würde.

Externe Kosten sind also Kosten, die die Zurverfügungstellung der Ressource in der Umwelt bei einem anderen Haushalt verursacht und mir höchstens indirekt (oder gar nicht) in Rechnung gestellt werden.

Was ist Nachhaltigkeit? Was ist Regionalität?

Erstens: Nachhaltigkeit ist KEIN ABSOLUTER WERT.

Zweitens: Regionalität ist KEIN ABSOLUTER WERT

Warum?

Nun, wenn wir uns zum Beispiel das dritte Reich vorstellen, dann ist Nachhaltigkeit wohl das Letzte, das wir uns wünschen. Diesem Reich wünschen wir ein rasches Versinken in den Akten der Geschichte.

Warum? Weil das dritte Reich für uns das Paradigma des Bösen ist.

Mit dem Begriff Nachhaltigkeit meinen wir also eigentlich eine „Ausdauer im Guten“.

  • Wann ist ein Staat ein guter Staat?
  • Wann ist ein Verein ein guter Verein?
  • Wann ist eine Firma eine gute Firma?
  • Wann ist ein Mensch ein guter Mensch?

Die Antwort auf diese Fragen ist sehr individuell, darum wird auch die Antwort auf die Frage nach der Nachhaltigkeit, nach der „Ausdauer im Guten“ eben, sehr individuell sein.

Die Regionalität hat auf den ersten Blick auch etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Denn mit Regionalität meinen wir unter anderem den Verzicht auf lange Transportwege.

Verzicht? Sind lange Transportwege denn etwas Angenehmes?

Hmmmmmmmmm.

Da werde ich noch einen Artikel schreiben müssen, sobald ich das behirnt habe 🙂

Meint

Euer Christoph

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