Halloween im Juli?

Juli 1, 2013

Letzte Woche hat Don Brutzman auf der X3D-Public Mailing Liste angeboten, dass man die „Hello World“ Szene von X3D (ein 3D Globus, unter dem der Titel „Hello World“ prangt) internationalisieren könnte, also mehrere Versionen in mehreren Sprachen.

Siehe die Mail unter:
http://www.web3d.org/pipermail/x3d-public_web3d.org/2013-June/002474.html

Ich komme jetzt in Versuchung eine Version zusammenzustellen, auf der ein orangener Kürbis prangt, und darunter der Text „Hallo Wien!“, bzw. zusätzlich ein noch zu überlegender Text mit deutschen Umlauten, um die Internationalisierung klar herauszuarbeiten.

Zum Beispiel:
„X3D grüßt Österreich“
„Hallo Wien!“
und hier dann der Kürbis in 3D

Wäre interessant, aber ob ich die Zeit dazu habe?

Gäbe es von Eurer Seite dazu Vorschläge?

Meint
Euer Christoph


Harmonie und Chaos

Mai 26, 2013

Wenn ich bedenke, dass die wichtigsten Periodendauern, die für uns Menschen existieren, nämlich

  • Umlauf der Erde um die Sonne
  • Umlauf des Mondes um die Erde
  • Rotation der Erde

also aus unserer Sicht

  • Jahr
  • Monat
  • Tag

eben nicht in einem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen, und wenn ich bedenke, welch atemberaubende Kopfstände die Kalendermacher aller Zeiten vollbringen mußten, um hier ein wenig Sytem in das Wirrwarr zu bringen,

dann frage ich mich wirklich, wo sie sein soll, diese viel besungene Harmonie des Weltalls.

…aus der manche Menschen die Existenz eines Gottes ableiten wollen (siehe zum Beispiel payoli als Kommentator zu diesem Blog: https://letztersein.wordpress.com/2013/05/12/gott-ist-die-liebe-und-die-angst-ist-der-teufel/).

Nein, wenn es einen Beweis für Gott gibt, dann liegt er einzig und allein im Menschen selber.

Meint
Euer Christoph


Der Spiegel und das Ebenbild

Dezember 14, 2012

Manchmal frage ich mich, was mich am Kabarett so fasziniert.

Oder am Villacher Fasching (in seinen besseren Zeiten).

Ist es nicht so, dass uns der Komödiant einen Spiegel vorhält, in dem wir uns selbst erkennen? Und ist nicht dieses Lachen eigentlich ein Lachen über mich selbst, über meine Fehler, meine Abgründe und meine Ungereimtheiten?

Und erfüllen die Komödianten, diese modernen Till Eulenspiegels nicht eine geradezu göttliche Mission?

Ich habe mich schon einmal gefragt, was diese Aussage aus dem Glauben bedeutet, dass wir Menschen ja als Ebenbild Gottes erschaffen werden. Ist es nicht so, dass wir durch die Vertreibung aus dem Paradies unser Ebenbild verloren haben, unseren Spiegel, unser Gewissen? Wir haben nicht nur Gott verloren, sondern eben dadurch uns selber.

Und wenn man kein Gewissen mehr hat, dann braucht man diese Vorurteile – eben diese „Erkenntnis von Gut und Böse“ -, die uns die gesamte Buntheit und alle Schattierungen des menschlichen Lebens „vom Halse schafft“ und uns hilft, schnell und simpel Entscheidungen zu treffen.

Aber ob das dann gute Entscheidungen sind?

Ich wünsche uns allen viel mehr Humor und ein ausgeprägtes Gewissen

meint
Euer Christoph


The Sound of Vienna

Oktober 17, 2012

Also, ich bin baff.

Jetzt hat doch tatsächlich der Admin dieses Forums : http://vrmlserver.xooit.com/t510-Blaxxun-Community-Platform-7.htm

mein Projekt http://simulrr.sourceforge.net weiterempfohlen.

Und dann hat er auch noch die „Frechheit“, meinen Avatar einfach festzulegen: Das Wiener Wappen!!!!!

Ich fühle mich geehrt, sowas von geehrt. Stolzbin 🙂

Aber die Ehre gebührt natürlich meiner Heimatstadt, selbstverständlich.

Alles liebe
Euer Christoph


First Contact (Das dritte Kind)

Oktober 6, 2012

Vom „dritten Teil des „Dritten Kindes““ ist ja noch nicht viel da (siehe die Skizzen auf https://letztersein.wordpress.com/drehbuchseite/), aber ich habe jetzt eine erste Idee, wie das erste Zusammentreffen der drei Hauptfiguren funktionieren könnte.

Man könnte die drei (Lieserl, Conrad Peter und Otto) ja bekanntlich als Metaphern für „die Telekommunikation“, „SMUOS“ und „DIGITS“ auffassen, aber mir ist jetzt eine neue Interpretation eingefallen.

Was wenn man sie als Metaphern für die drei Hauptkasten interpretiert:

Lieserl ist der Philosoph/Gelehrte
Conrad Peter ist der Krieger
und
Otto ist der Händler.

Na gut, hier der Textausschnitt:

Lg bis zum nächsten Mahl

Meint Euer Christoph

Identitäten und Geschäfte

6.

Lieserl und Conrad Peter stehen in einer einsamen Sackgasse in der Nähe einer Fabrik. Sie haben Zuflucht unter dem Schatten eines Baumes genommen.

Lieserl: „Heisser Tag heute, ziemlich jedenfalls.“

Conrad Peter: „Wo er nur so lange bleibt?“

Hinter dem Gebäude kommt ein junger, schlanker Mann hervor, der sich behutsam nähert.

Otto: „Ich bin ‚Nummer Eins‘, und wer seid Ihr?“

Conrad Peter: „Ich bin ‚Mister Cheesy‘ und das hier ist meine Auftraggeberin.“

Otto: „Heutzutage mischen Frauen schon überall mit. Hat sie eine Ahnung von der Materie?“

Lieserl (empört, aber offensichtlich vom altmodischen Macho-Gehabe ein wenig beeindruckt): „Ich studiere Astrophysik. Da werde ich mich doch mit läppischen Geodaten für eine Eisenbahnstrecke auskennen!“

Otto: „Na na, diese Daten sind vom Feinsten!“ (hält Conrad Peter einen USB-Stick hin)

Conrad Peter: „Gut, das werde ich gleich mal prüfen“ (er zieht einen Laptop hervor und steckt den USB-Stick an).

Lieserl: „‚Nummer Eins‘. Also eine Ziffer. Hast du dir schon mal überlegt, daß die Ziffern auf einem Ziffernblatt in Wirklichkeit überflüssig sind? Jedenfalls, solange man einen festen Bezugspunkt hat, an dem man den Zwölfer ‚aufhängen‘ kann?“

Otto: „Das ist mir zu hoch. Davon verstehe ich nichts. Ich bin nur ein Händler, der gegen gutes Geld gute Ware liefert.“

Lieserl: „Ich meine nur, die sogenannten ‚großen Nummern‘ sind manchmal ganz schön überflüssig“ (denkt ein wenig nach), „oder auch die kleinen“ (lächelt).

Conrad Peter ist mit seiner Prüfung fertig.

Conrad Peter: „OK, die Ware ist gut, wieviel?“

Otto: „Zweihundert“

Conrad (schaut zu Lieserl, diese nickt): „Ist in Ordnung.“


Bestsellerliste :-)

September 16, 2012

Einige Vorschläge für erfolgversprechende Buchtitel:

  1. Griechenland: Soll und Haben und Solltegehabthaben
  2. Unternehmensführung: 20 Tipps, wie sie ihre Mitarbeiter motivieren können ohne dass es einen Cent kostet
  3. Religionsgründung: Die Anderen sind immer schuld
  4. Lebenshilfe: soll man eine Sache ernst nehmen, die todsicher im Grab endet?

Nur so als Denkansatz 😉

Meint
Euer Christoph