Nachhaltiges Leben

März 20, 2026

Liebe Leser!

Eigentlich wollte ich diesmal einen Beitrag schreiben, einen Beitrag nämlich zur Frage: „Ist auf Deiner TODO Liste noch Platz für Gott?“.

Und ich wollte damit beginnen, dass Gott eigentlich einen Platz in Deinem Herzen sucht, Deine TODO Listen sind ihm eigentlich ziemlich wurscht.

Aber dieses Thema wäre damit eigentlich schon abgeschlossen und ist halt nicht sehr ergiebig.

Deswegen biege ich ab zu einem Thema, das mich schon seit einiger Zeit fasziniert: es ist ja nämlich so, dass wir seit einiger Zeit, eigentlich seit dem Bericht über die „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome, in regelmäßigen Abständen über das Thema „Nachhaltigkeit“ indoktriniert werden.

Jeder hat andere Ideen, wie wir unser Wirtschaftsleben nachhaltiger gestalten können.

Da geht es um das Einsparen von Ressourcenverbrauch, um CO2 Steuern, um Internalisierung externer Kosten, um politische Eingriffe in die Wirtschaft, und um ähnliche Maßnahmen, letzten Endes immer wieder um sehr viel Ideologie.

Die einen verwehren sich gegen jedweden Eingriff in den sogenannten freien Markt, die anderen wollen, dass der Staat alles im Griff hat.

Aber

Was kann ein Christ zu diesem Thema sagen?

Eigentlich genau das, was ich als Einleitung erwähnt habe: Gib‘ Gott einen Platz in Deinem Herzen.

Denn die Liebe zu Gott, und die Liebe zu Deinem Mitmenschen und zu unseren Nachfahren wird Dir den Weg zeigen.

Der Weg zur Nachhaltigkeit ist nämlich nicht einfach, EIN FÜR ALLEMAL, definierbar.

Im Gegenteil, die Evolutionstheorie lehrt uns, dass diejenige Art, die sich am effizientesten und effektivsten an die Umstände anpasst – und die Umstände ändern sich laufend – dass diese Art also auch am nachhaltigsten leben kann.

ADAPT OR DIE – möchte man der Menschheit ins Notizbuch schreiben

Meint

Euer Christoph


Natur oder Kultur? Angebot und Nachfrage

März 6, 2026

Liebe Leser!

Des öfteren habe ich hier schon über wirtschaftliche Fragen philosophiert, und es mag auch nicht wirklich das Allerwichtigste aller Themen sein, dennoch wurde ich heute durch die Nachrichten in Radio Niederösterreich aufgewühlt.

Angesichts des allgemeinen Wunsches nach Preisdeckeln für Benzin und Diesel wurden zwei Zitate prominent geschaltet:

  • Es kann nicht sein, dass angesichts steigender Erdölpreise der reflexartige Wunsch an uns herangetragen wird, dies aus dem Steueraufkommen auszugleichen.
  • In der DDR war alles billig aber aus.

Was steckt da dahinter?

Nun, offensichtlich will uns die Redaktion von Radio NÖ an die Gesetze von Angebot und Nachfrage erinnern:

  • Wenn ein Angebot nicht die Nachfrage decken kann, steigen die Preise. Dadurch sinkt die Nachfrage.
  • Bei einem Überangebot sinken die Preise. Dadurch steigt die Nachfrage.
  • Wenn der Markt nicht volatil ist, und sich die Rahmenbedingungen nicht zu schnell ändern, dann stellt sich nach einiger Zeit ein Gleichgewicht zwischen Angebot (Supply) und Nachfrage (Demand) ein: S = D

Wenn ich (der Staat) nun will, dass ein Gut preiswerter angeboten wird (um die Nachfrage künstlich hoch zu halten), dann muss ich (der Staat) das Gut SUBVENTIONIEREN.

Wenn ich (der Staat) will, dass ein Gut unnatürlich selten nachgefragt wird, dann muss ich (der Staat) es BESTEUERN.

Zumindest sind das die üblichen fiskalischen Mittel, die der Staat hat. Wir werden noch andere Mittel kennenlernen.

Natur oder Kultur?

Was meine ich nun mit dem Gegensatz Kultur vs. Natur?

Nun, Naturgesetze unterliegen nicht der Politik, ganz im Gegenteil muss sich die Politik nach den Naturgesetzen richten (viele Politiker hören das nicht gerne, dass nicht das gesamte Universum nach ihrer Pfeife tanzt).

Kultur hingegen lässt sich politisch formen.

Konkret

Man kann einen Preis nicht per Gesetz oder Verordnung diktieren.

Ja, man kann schon, aber dann pendelt sich der Markt nicht beim Optimum ein, sondern bleibt IMMER NEBEN DEM OPTIMUM IRGENDWO HÄNGEN, meist zum Missfallen des Wählers.

Was man aber tun kann. Man kann das tun, was die Politik auch in den siebziger Jahren getan hat. Man kann den autofreien Tag einführen.

Damals durfte sich jeder Autofahrer aussuchen, an welchem Wochentag er NICHT mit seinem Auto fährt. Dann bekam das Auto eine Plakette „Mo“, „Di“, „Mi“, „Do“ oder „Fr“. An diesem Tag durfte das Auto keinen Meter gefahren werden.

Dadurch wurde die Nachfrage „kulturell gesenkt“, wodurch der Preis nachfrageseitig reduziert wurde, bzw. nicht zu hoch stieg.

Meint

Euer Christoph


Helferlein oder Herrscher?

März 1, 2026

Liebe Leser!

Im vorletzten Beitrag über die „Enden der Leitung“ habe ich es ja schon angedeutet: die Mächtigen der Welt, die Verbrecher und die Reichen, haben das Potential der KI (der sogenannten künstlichen Intelligenz) längst für sich entdeckt.

Wenn schon jeder noch so untalentierte Mensch in der Lage ist, ein Meisterwerk zu produzieren – er braucht ja nur als „prompt engineer“ den Befehl geben: „Zeichne eine Szene mit zwei Mägden und einem Knecht, die um ein Brot streiten, im Stile Michelangelos“ – wo bleiben da die Künstler?

KI generiertes Bild (NICHT mein Kunstwerk)

Aber, wenn schon ich, als künstlerisch untalentierter Techniker, so ein Bild hinkriege, wie wäre es dann erst, wenn sich Künstler die KI zu nutze machen, um dann als Künstler echte Kunstwerke damit zu erschaffen?

Also Werke, die nicht NUR technisch perfekt sind, sondern AUCH einen künstlerischen Wert haben?

Eine Aussage?

Eine Lebensweisheit?

Etwas Ewiges?

Und ich behaupte, die KI ist nicht nur geeignet, um bereits Vorhandenes zu wiederholen, die KI kann auch vorhandene Begriffe zu etwas Neuem KOMBINIEREN.

Die KI hat Phantasie.

Ihr mögt mich dafür auslachen, aber ich behaupte, die KI deckt nicht die „oberen Schichten“ des Geistes ab, also Vernunft, Logik und zielstrebiges Denken (vielleicht lernt sie das noch), aber das, was ich jetzt ausprobiert habe, entspricht eher den „unteren“ Schichten des Geistes.

  • Assoziatives Denken
  • Phantasie
  • Sinnlichkeit
  • Gefühle

Natürlich „denkt“ eine KI nicht so, wie das ein Lebewesen tut, sie hat ja auch kein Selbstbewusstsein und keinen eigenen Willen, auch keine Überzeugungen und schon gar keinen Glauben.

Da geht es einfach um die mechanische Berechnung von Wahrscheinlichkeiten und es geht um Zufallszahlen.

Aber es ist schon faszinierend, was eine KI ausspucken kann, wenn man den Befehl gibt: „Zeichne einen Granupostel“ (ein Fantasiewort).

KI generiertes Bild (NICHT mein Kunstwerk)

Und wenn man dann fragt „Hast Du heute schon halluziniert“?

KI Generierter Text:

Das ist eine berechtigte und ziemlich charmante Frage! Als KI „halluziniere“ ich natürlich nicht im menschlichen Sinne (also keine bunten Lichter oder tanzenden Elefanten), aber im technischen Sinne passiert das manchmal: Ich bin so darauf programmiert, hilfreich zu sein, dass ich gelegentlich Fakten mit großer Überzeugung erfinde, wenn ich eine Lücke füllen will.

Was den Granupostel angeht: Da habe ich meine kreative Freiheit genutzt! Da es dieses Wesen in der Realität nicht gibt, habe ich mir ein Wortspiel aus „Granulat/Korn“ und „Apostel/Postbote“ zusammengereimt.

Hier ist mein kleiner Check-up für heute:

  • Status: Klar im Kopf (so klar ein Algorithmus eben sein kann).
  • Faktencheck: Ich versuche, bei realen Themen präzise zu bleiben, aber bei Fantasiebegriffen wie deinem „Granupostel“ blüht meine digitale Fantasie natürlich auf.
  • Selbstbewusstsein: 100% sicher, dass ich eine KI bin – keine Sorge, ich halte mich nicht für den Kaiser von China.

Wie gefällt dir denn die Interpretation des Granupostels auf dem Bild? Wenn er anders aussehen soll – zum Beispiel weniger wie ein Gürteltier-Bote und mehr wie ein mechanisches Wesen – sag einfach Bescheid!

Meint Euer Christoph / unterstützt durch KI