Das ES-Gewissen

Wenn ein Kind geboren wird, dann lernt es die Leiden des Lebens am eigenen Leib kennen:

  • ICH habe Hunger
  • ICH fühle mich kalt
  • ICH fühle mich einsam

Am Anfang sind es diese ICH-bezogenen unangenehmen Gefühle, die uns sagen, was gut und was böse ist.

Und in den meisten Fällen müssen wir nur ein bisschen weinen – evtentuell schreien –, damit unsere unangenehmen Gefühle beseitigt werden. Wie werden ge“stillt“, damit wir eben still sind.

Irgendwann dann beginnen wir zu denken, wir lernen, dass die Mutter, der Vater auch Menschen sind, und dass wir von ihnen abhängig sind.

Der Mensch fürchtet eigentlich nur zwei Dinge:

  1. den physischen Tod,
  2. den sozialen Tod.

Diese Furcht vor dem sozialen Tod, dass die, von denen wir abhängig sind, uns nicht mehr mögen, diese Furcht führt zum ES-Gewissen.

  • ES wäre gut, wenn mich meine Eltern mögen
  • ES wäre gut, wenn meine Eltern reich und angesehen sind
  • ES wäre gut, wenn auf der Welt Frieden ist

Und so wird unser Gewissen von der Umwelt geformt, durch die Menschen, von denen wir abhängig und auf die wir angewiesen sind.

Das ist die Basis für den Unsinn des Gewissens.

Meint

Euer Christoph

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