Gott ist „Nichts Besonderes“

Bin letzthin wieder über die Legende des Hl. Christophorus gestolpert.

Dort, wo er den Mönch fragt, wie er Christus dienen könne.

Und dieser ihm sagt, das gehe durch Fasten und Beten.

Aber Christophorus all das nicht konnte.

Und also als Fährmann den Menschen diente.

Und so tatsächlich Christus traf.

Wo können wir Gott finden?

In einem martialischen Aufmarsch?

In einer Konferenz von 25.000 Experten?

In effekttriefenden Action Filmen?

Oder eher

In einem kleinen Glockenblümchen?

In zwei kleinen spielenden Kätzchen?

In einem erfrischenden Sommerregen?

Wenn ein Mensch einem anderen eine Freude macht?

In einem Stück Brot?

In einem Schluck Wein?

Meint

Euer Christoph

One Response to Gott ist „Nichts Besonderes“

  1. Kardinal Novize Igor sagt:

    Schöner Text!

    Kann man nicht viel dazu sagen! Das ist ja auch, zumindest empfinde ich das so, der Grund, warum die Heilige Eucharistie kein physisches Festmahl sein soll, sondern das einfachste Brot, und, als „Luxus“, der Wein, aber eben nur ein Schluck….in dem alles enthalten ist.

    LG KNI

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