AC/DC und die Aliens

Hallo werte Leserinnen und -leser

Jetzt habe ich also tatsächlich ein neues Blog begonnen. Und diesmal möchte ich versuchen, mit dem Schreiben immer solange zu warten, bis sich ein lohnendes Thema ergibt.

Ich bitte Euch also, dieses Blog zu abonnieren, wenn Ihr daran interessiert seid. Dadurch erspart Ihr Euch häufiges Anclicken des Blogs und seid immer informiert, wenn sich etwas tut.

Meint
Euer Christoph

P.S.: heute hat die Hauptseite von wordpress auf einen Artikel verwiesen, den ich sehr interessant gefunden habe: http://livenerddierepeat.wordpress.com/2011/11/15/what-to-do-if-youre-the-first-human-to-make-contact-with-aliens/.

Immerhin habe ich dort gelernt, dass Aliens im Allgemeinen von AC/DC begeistert sind.

21 Responses to AC/DC und die Aliens

  1. PinkPanther sagt:

    vielleicht bin ich altmodisch, aber ich bestimme immer noch lieber selber, wann ich etwas anklicke, anstatt eine Seite zu „abonnieren“.
    Ebenso kaufe ich lieber MP3-Files, die ich dann lokal bei mir gespeichert habe anstatt einen „Stream“ zu abonnieren (und damit lediglich das „Recht“, ein Lied anzuhören).

  2. Yeti sagt:

    auch kein Problem. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass jetzt wahrscheinlich nicht mehr so regelmäßig Artikel erscheinen

    Lg

  3. Kardinal Novize Igor sagt:

    Hm. Hermes Phettberg hat einmal geschrieben, dass eine gute Diskussion erst da beginnt, wo den Diskutanten die Argumente ausgehen. Dann, so sagt Phettberg, wird es meschlich.

    Irgendwie sollte es auch beim Bloggen so sein: Über letzte Dinge sprechen: Heißt das nicht, erst das „Interessante“ hinter sich zu lassen? Vielleicht sollten wir viel mehr bloggen, damit wir nichts mehr zu sage haben…….obwohl ich da sicher auch kein Vorbild bin.

    lg KNI

  4. Kardinal Novize Igor sagt:

    erratum: „meschlich“ sollte heißen: „menschlich“!

    Bittedanke

  5. PinkPanther sagt:

    ob nach dem Ausgehen der (Sach-)Argumente eine GUTE Diskussion beginnt, wage ich zu bezweifelen. Sicher eine emotionale. Ob das dasselbe ist wie menschlich weiß ich nicht. Ich glaube eher, dann wirds tierisch 🙂
    Und im Sinne einer Diskussion eher fad: vielleicht belustigend oder befriedigend für unterdrückte Bedürfnisse, aber verdammt vorhersehbar, wenn’s einmal auf dem Niveau von Instinkten und Trieben ist.

  6. PinkPanther sagt:

    und in der Praxis kommt mir vor, dass es umgekehert ist: die Sachdiskussion beginnt meist erst NACH dem Abklären und Ausgleichen der Emotionen.

  7. Kardinal Novize Igor sagt:

    @PP:

    Phettberg meint das anders: Wenn einem die Sach – UND die emotionalen Argumente ausgehen, wirds menschlich….Wenn die Streitenden müde werden, und sie einmal nur so nebeneinander sitzen…

    lg KNI

  8. Yeti sagt:

    @KNI
    Du hast mir neulich einen mystischen Traum erzählt, den Du gehabt hast.

    Würde es dir etwas ausmachen, diesen hier zu posten?

    Lg
    Christoph

  9. Kardinal Novize Igor sagt:

    @Yeti : Nö, bitte meine Träume nicht posten. Nicht jeder muss alles wissen.

  10. PinkPanther sagt:

    na geh, ich hätte schon mindestens erwartet, dass Dein Traum auf Facebook, Twitter, Google+ für alle veröffentlicht ist, und außerdem als Video verfilmt auf YouTube 🙂

    „Nicht jeder muss alles wissen“
    wie weise. Nur der Student muss alles wissen. Das Assistent muss wissen, wo er nachlesen kann, und der Professor muss wissen, wo er seinen nächsten Assistenten findet 🙂

  11. Yeti sagt:

    @KNI: Ja, ist OK, aber ich hatte gestern Erlebnisse, die irgendwie mit deinem Traum zusammengepasst haben, aber jetzt ist die Frage:

    Können sich Träume/Erlebnisse unterschiedlicher Personen gegenseitig beeinflussen, und zwar quasi „direkt“, ohne Einfluß der beteiligten Personen, oder ist das dann immer eine Interpretation aus Sicht der einen oder anderen Person?

    Spannend

  12. PinkPanther sagt:

    meine Meinung zu der oben gestellten Frage:

    das wird sich wohl nicht eindeutig beantworten lassen. Einerseits liegt die Bewertung, dass Träume/Ereignisse „irgendwie zusammenpassen“ hauptsächlich im Auge des Betrachters. Wenn jemand einen Zusammenhang sieht, dann gehe ich davon aus, dass dies für den- bzw. diejenige(n) eine innere Bedeutung hat. Das heißt nicht automatisch, dass auch der/die Andere oder ein(e)Außenstende(r) diesen Zusammenhang nachvollziehen können muss.

    Andererseits gibt es sicherlich auch solche Phänoneme, die mehr als bloße „Synchronizitäten“ sind:
    z.B: eine telepathische Verbindung, von der ich überzeugt bin, dass es sie hin und wieder gibt und für ein solches „Zusammenpasssen“ wesentlich sein kann.

    Oder auch ein gemeinsamer Trigger, wie beispielsweise ein Gespräch, dass bei beiden Gesprächspartnern in der Folge ähnliche Gedankengänge auslöst. Oder eine Erinnerung an ein gemeinsames Erlebnis, die mitunter von außen ausgelöst werden kann, z.B. durch ein von beiden (unbewusst) wahrgenommes Geräusch, ein vorbeifliegendes Flugzeug, Kirchenglocken, streitende (oder auch sich laut liebende :-)) Nachbarn, …

    Und natürlich für besonders religiöse Menschen ein mögliches Zeichen „von oben“.

    „Eine Interpretation aus SIcht der einen oder anderen Person“ bleibt es darüberhinaus m.E. in allen genannten Fällen (das ist für mich kein Widerspruch).

  13. PinkPanther sagt:

    Nachtrag: und ja, selbstverständlich für jemanden, der der systemischen Sicht nahesteht, beeinflussen sich Ereignisse und Träume gegenseitig direkt. Die Frage ist nur, welche Bedeutung ich dem im konkreten Einzelfall beimesse oder zuschreibe.

    Wäre interessant (und gleichtzeitig auch furchteinflößend), wenn es gezieltes „dream sharing“ à la „Inception“ wirklich gäbe…

  14. Kardinal Novize Igor sagt:

    @Yeti:

    Ich glaube, dass es durchaus Dinge gibt, die Menschen „verbinden“. Auch glaube ich, dass es hie und da wirkliche Zeichen von oben gibt.

    Aber doch nicht im Stundentakt!

    Außerdem finde ich, dass man die Zeichen nicht voreilig interpretieren sollte.- Ich schreibe manche Träume zwar auf, aber ich interpretiere sie nicht. Bewusst nicht.

    Bei dir habe ich den wohl nicht unbegründeten Verdacht, dass du die Interpretation schon hast, bevor du noch geträumt hast!

    Und das ist problematisch. Denn dadurch legst du „göttlichen Willen“ in deine Erlebnisse hinein, der eigentlich nur dein eigener Wille ist!

    Aber der liebe Gott will viel mehr für uns, als wir wollen. In deinem Fall glaube ich: deine Interpretationen sind zu äußerlich: dauernd nur Drohnen und Tarnkappenbomber und so technisches Geraffel. Ist nicht unsere Seele viel interessanter als dieses Zeug?

    Ich habe ja auch ein Problem damit, den göttlichen Willen zu akzeptieren. Wir erliegen oft der Versuchung, hier in der Welt, wichtig sein zu wollen. Wir sollen aber unsere Wichtigkeit in uns selber entdecken. Und die ist mehr als ein Harem der schönsten Weiber, mehr als alle finanzielle Macht, mehr als alle militärische Macht, mehr als die ganze Welt.

    lg KNI

  15. Yeti sagt:

    @KNI:

    ich finde es keineswegs als äußerlich, wenn man sich als ganzheitlicher Mensch auch mit militärischen und weltpolitischen Fragestellungen beschäftigt.

    Soll man diese Aspekte nicht als Wunder der Welt betrachten?

    Ist es nicht ein Wunder, dass gerade der Soldat, dem man in linkslinken Kreisen üblicherweise nur Schlechtes nachsagt, eigentlich genau er derjenige ist, der sich nichts sehnlicher wünscht als den Frieden.

    Denn auch er ist ein Mensch, der eigentlich nur eines will: nämlich Leben, und das in Frieden.

    Und soll man sich nicht mit Fragestellungen des menschlichen Gewissens beschäftigen, wenn es darum geht, gewisse Dinge gewissenhaft weiterzusagen, obwohl man eigentlich eine Scheissangst hat, dass man sich dadurch keine Freunde macht?

    nur so zum Nachdenken
    meint
    Christoph

  16. Kardinal Novize Igor sagt:

    @Yeti:
    Deinem letzten Kommentar gebe ich recht!

    Ich möchte aber lieber zur Ausgangsfrage zurückkommen, nämlich zu den Zeichen, die wir (möglichweise) von oben (Engel, Gott…) erhalten:

    Die eigentliche Frage lautet nämlich nicht, ob es solche Zeichen gibt, sondern ob wir sie interpretieren sollen, und, wenn ja, wie. Und ich denke, dass man hier sehr schnell in die Über-Interpretation hinein kommt.

    Wenn wir, als Christen, sagen, dass Gott diese Welt erhält, so ist alles, zum Beispiel ein schöner Waldspatziergang, oder ein gutes Bier im Wirtshaus oder was auch immer, ein „Hinweis“ auf die Existenz Gottes. Und dann kann und soll ich mich über das Leben als solches, nämlich als Gottesgeschenk, freuen.

    Das ist eine legitime Interpretation des „Zeichens“.

    Wenn ich wieder mein Gehen im Wald als Beispiel hernehme, so deutet er als Zeichen ÜBER die Welt hinaus (ich würde das GROSS geschriebene lieber fett schreiben, weiss aber nicht wie, sorry). Diese Zeichen sind freundlich und friedlich, und sie deuten auf den lieben Gott.

    Und ich glaube, dass die Welt an und für sich ein Zeichen Gottes ist! Alles, worüber man sich freut, ist so Zeichen, egal ob ein gutes Essen, ein Gespräch mit Freunden, ein guter Kaffee im Kaffeehaus, usw.

    Auch ich nehme solche Dinge als „Zeichen“ wahr – aber nicht als „Sensation“. Und nicht jedes Zeichen ist ein „Auftrag“, die Welt zu verändern, dabei bin auch ich verlockt, das oft zu tun, ich will auch viel zu viel Sensation, ich bin leider auch gierig.

    Ich glaube, dass wir unterscheiden lernen müssen in Zeichen einerseits, und Interpretation andererseits. Weil: Die Interpretation kommt von uns.Das interpretieren wir in das Zeichen hinein.

    Ein Beispiel: Sehe ich also einen schönen Wald, und dann spüre ich die „Zeichenhaftigkeit“, so mag der Inhalt des Zeichens sein: „Gott hat mich lieb“. Und dann über-interpretiere ich das Zeichen und mache daraus: „Du musst der wichtigste Mensch der Welt werden. Du musst Macht und Reichtum anhäufen, um von allen Menschen geliebt zu werden.Du musst Intelligenz anhäufen, und noch mehr Macht und noch mehr Geld“

    Nur- das war in dem Zeichen nicht enthalten. Also muss ich zwischen „Zeichen“ und „Interpretation des Zeichens“ strenger unterscheiden.

    Ich glaube, dass wir, – ich, du, wir alle, die uns gegebenen Zeichen oft über-interpretieren. Erstens, weil wir alle gierig sind, auf was Sensationelles. Weil wir durch das Sensationelle wichtig sein wollen. Durch das Wichtige wollen wir geliebt sein. Nur ist das wohl die falsche Liebe.

    Ich möchte geliebt werden, auch wenn ich der letzte Sandler bin. Alle andere Liebe soll mir wurscht sein, weil sie keine Liebe ist.

    Darum heißt ja auch dein Blog „letztersein“ – so jedenfalls hab ich das verstanden.

    Was ich uns allen wünsche, ist die Fähigkeit, zwischen Zeichen einerseits, und dem, was wir aus dem Zeichen heraushören wollen, zu unterscheiden.

    Wir verzichten dadurch zwar auf die Wichtigkeit, die wir uns selber zumessen wollen (es ist immer dieses „Wollen“!), aber dafür erschauen wir die Wichtigkeit, die uns von Jesus gegeben ist. Und die ist viel mehr…….

    lg KNI

  17. PinkPanther sagt:

    Anmerkungen zu zwei Details:
    DIe Sensationsgier. Ja, auch ich glaube, dass viel öfter als uns bewusst ist, Außergewöhnliches passiert. Sei es ein Zeichen von oben oder – ich tu mir leichter mit: parapsychologische Phänomene. Das wird gerne Übernatürlich genannt, obwohl es eigentlich ganz natürlich ist. Aber unter PSI erwarte auch ich mir manchmal viel zu Sensationelles, Spektakuläres. Die meisten dieser Dinge passieren so alltäglich, so unspektakulär, dass man sie bis heute nicht so richtig dingfest machen kann (im Sinne einer Ausschlussdiagnostik).

    Und zum Geliebtwerdenwollen. In einem nicht so religiösen, dafür sehr psychologischen Ansatz fand ich folgendes Zitat [by Franz-Josef Weihs, http://www.lebe2.at (Lebe zum Quadrat)]:
    „Ich wünsche dir Selbst-Liebe, Liebe zu dir selber, denn erst dann kannst du Liebe absichtslos weiter geben.“
    Ein Schlüsselwort scheint mir hier die (fast buddhistische) Absichtslosigkeit.

  18. Yeti sagt:

    @Absichtslosigkeit:

    Wir trauen uns nicht, zuzugeben, dass wir selber etwas „wollen“.

    Dass wir „Triebe“ haben, dass wir „Bedürfnisse“ haben.

    Deshalb suchen wir nach „Zeichen“, die uns „bestätigen“ und unser Wollen in Einklang setzen mit einem „höheren Wollen“.

    Was ja eigentlich ein „tieferes Wollen“ ist, da ja auch die „Zeichen“ aus uns selbst kommen, um uns unser eigenes Wollen näherzubringen.

    Ich suche zum Beispiel immer noch die Anerkennung durch meinen Vater.

    Deshalb habe ich mir Jon Postel zum Vorbild genommen, der nach seinem Tod unzweifelhaft sehr verehrt wird.

    Aber solange ich weiss, dass das mein innerster Antrieb ist, kann ich ehrlich zu mir sein, und es ist dann nicht mehr nötig, mich selbst großartig zu erklären und dafür zu entschuldigen, dass ich immer noch der Anerkennung durch meinen Vater nachlaufe.

    Es ist einfach so. Punctum.

    Kein Grund mich großartig zu verändern. Denn „Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Verstellung“.

    Aber „Selbstakzeptanz führt zu einer gewissen Leichtigkeit des Seins“.

    Ist jedenfalls meine Erfahrung der letzten Tage.

    Meint
    Euer Christoph

  19. PinkPanther sagt:

    ich sehe keinen Widerspruch zwischen Selbstakzeptanz und Veränderung. Man kann sich im Moment so akzeptieren ohne schlechtes Gewissen und dabei nach Veränderung streben.
    (siehe auch http://members.a1.net/paul.mueller/Ich_bin.htm)

    Den Begriff „Absichtslosigkeit“ habe ich auch im Kontext zu den „Zeichen“ gesehen. So ein Zeichen kann auch absichtslos sein, ich muss nicht nach einer Bedeutung für mich, einer Interpretation, einer Handlungsanweisung suchen, sondern kann das Zeichen vielleicht einfach zur Kenntnis nehmen, darüber staunen, mich daran erfreuen oder auch mich darüber ärgern.

    Das tägliche Leben kann gar nicht absichtslos sein, auch keine Beziehung. Allein das Einlassen auf eine Beziehung hat zumindest biologisch ganz deutliche Absichten (z.B. auf Fortpflanzung).

    Zusätzlich brauchen wir auch die „bedingungslose“ Liebe, um uns ganz zu fühlen, das Angenommenwerden ohne Gegenleistung, Abrechnung, Absicht. Dieser Art von Liebe läuft ein Großteil der Menschen nach….

    Wenn das in Balance zum restlichen Handeln steht, ist das wahrscheinlich ein wesentlicher Bestandteil der Selbstachtung, des „gut auf sich Schauen“s. Wenn es zum dominierenden oder suchtartigen Antrieb wird, durch den andere wichtige Dinge im Leben zu kurz kommen, würde ich Hilfe in Anspruch nehmen, um daran etwas zu ändern. Wo der grüne Bereich aufhört, wie groß die Grauzone ist und wo der rote Bereich anfängt, kann wohl nur jeder für sich selbst entscheiden.

  20. Yeti sagt:

    @PP

    Ich zum Beispiel staune, dass du gerade jetzt das Wort vom „grünen Bereich“ in den Mund nimmst, denn ich habe mir unzweifelhaft bereits vor ein paar Tagen den Vorsatz gemacht, den nächsten Artikel zu betiteln „Alles im grünen Bereich“, und darin über wirtschaftliche Zusammenhänge zu philosophieren…….

    Also „Danke, dass Du mir ‚das Hölzerl wirfst'“

    Lg
    Christoph

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