Vom richtigen Zeitpunkt

Da setzt man Zeichen, da setzt man Taten, weil man glaubt, JETZT sei die Zeit dazu, weil man sich berufen fühlt, diese Dinge zu tun, weil man denkt, das Universum oder eine seltsame Macht im Universum hätte einen beauftragt.

Und man fühlt die bittersüße Verantwortung, weil man SELBST es war, der den Zeitpunkt bestimmt hat.

Ist das schön? Ist das schon das Folgen einer Berufung? Ist das ein Fügen in die Vorsehung? Die ja ohnehin durchgeführt wird.

Und manchmal sehnt man sich nach Führung. Nach einem „geistlichen Leiter“, der einem im Wirrwarr der eigenen Gefühle weiterhilft.

Man möchte „aussteigen“, nicht mehr die „ganze Verantwortung alleine tragen“ und nicht mehr selbst den Zeitpunkt bestimmen.

Ist das Verantwortungslosigkeit?

Ist es Denkfaulheit?

Oder wäre es ein „besseres Leben“?

Meint
Euer Christoph

4 Responses to Vom richtigen Zeitpunkt

  1. rotegraefin sagt:

    Gott wurde Mensch und Gott hat den Menschen nach seinem Ebenblid erschaffen und zwar als Mann und als Frau.

    Was hast Du dafür getan dass Deine Ehe zerbrochen ist?
    Dir die Hände in Unschuld gewaschen, weil Deine Computer Ideen und Basteleien so wichtig waren?
    Das ist dann nur eine logische Folgedafür, dass Du Dich heute allein fühlst.

  2. Los Pongos sagt:

    @rotegräfin:
    Hältst du es für sinnvoll, Beziehungen, die du nicht kennst, zu beurteilen, oder handelt es sich ganz einfach um eine Projektion, bei der selbstverständlich immer die Männer schuld zu sein haben?
    Muchas, Los Pongos

  3. Yeti sagt:

    Liebe @RG.

    Du stellst hier einige Behauptungen in den Raum, die ich nicht unwidersprochen sein lassen kann.

    1) Meine Ehe sei zerbrochen.

    Wie ist es wirklich gewesen?

    Meine Frau war immer schon unglücklich. Sie hat eine Essstörung, keine Beziehung zu ihrem Vater und eine gestörte Beziehung zu ihrer Mutter.

    Die Ehe konnte daran nichts ändern und es musste der Punkt kommen, wo sie es nicht mehr ausgehalten hat.

    Meine Frau ist zwar mir zuliebe vor der Hochzeit wieder in die Kirche eingetreten, was aber ein Fehler war. Wir waren immer eine Mischehe zwischen einem Katholiken und einer Atheistin.

    Jetzt auf die Distanz hat sich unsere Beziehung normalisiert – nicht zuletzt weil sie wirtschaftlich nicht mehr von mir abhängig ist – und WEGEN unserer staatlichen Scheidung sind wir jetzt glücklich katholisch verheiratet.

    Sie hat ihren Sexualpartner gefunden, der sie hoffentlich glücklich macht und ich habe eine Anstrengung weniger.

    2) ich fühle mich HEUTE allein

    Ich habe mich SEIT MEINER EHESCHLIESZUNG allein gefühlt. Meine Frau hat sich nie für MICH interessiert sondern immer nur für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse.

    Weil sie halt gar so ein arms Hascherl war und von niemandem geliebt.

    Ich hab das ausbaden müssen aber gemeinsam mit der MA11 haben wir sie aufgepeppelt.

    Klaro?

  4. Yeti sagt:

    Und die Computer-Basteleien waren ein Notnagel, um ein wenig BEDEUTUNG in mein Leben zu bekommen.

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