Niemand verlangt von einem Schauspieler

acht Stunden am Tag vor Publikum auf der Bühne zu stehen.

Eine Stunde aber an der Tafel vor einer tobenden Klasse ist soviel wert wie zwei Stunden auf der Bühne.

Ich verstehe, wenn die Leute den Lehrern die Sommerferien neidisch sind, aber die werden ja auch nicht bezahlt (Lehrer verdienen nur 10/12 von „normalen“ Beamten).

Ich verstehe nicht, wie in einem Land, das soviel unter Vorurteilen und Neidgenossenschaft gelitten hat, diese faschistoiden Tendenzen wieder Fuss gewinnen können und wir wieder beginnen, Feindbilder zu züchten um uns selbst nicht an der Nase nehmen zu müssen (was dringend nötig wäre).

Ich verstehe nicht, wie in einem Land, das es wirklich dringenst (allerdringendst) nötig hätte, in Bildung und Innovation zu investieren, die Basis unserer Zukunft – die Jugend – systematisch demontiert wird.

Meint
Euer Christoph

One Response to Niemand verlangt von einem Schauspieler

  1. Kardinal Novize Igor sagt:

    Das passt auch ein wenig zu meinem Artikel „Masse und Ohnmacht“!

    Alle sind wir Masse, jeder spielt den anderen gegen einander aus.

    UND DIE SCHLIMMSTEN DABEI SIND DIE POLITIKER!!!

    aber: habe ich da nicht auch jemand gg. jemanden ausgespielt???

    andererseits:

    Der Feymann-Sager“Sie brauchen ja nicht länger an der Schule zu bleiben. Sie sollen nur 2 Stunden mehr unterrichten“

    ist halt an Zynismus nicht zu übertreffen…

    LG KNI

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