Man muss die Ursache des Bösen…

…in der Angst erkennen.

Wenn wir Angst haben, Ängste vor der Zukunft, Ängste vor den Mitmenschen, Ängste vor dem Partner und Ängste vor der nächsten Generation, dann

sind wir allzu leicht verführbar.

Ein „Retter“ kann kommen und uns an die Leine nehmen.

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber, sagt man nicht ganz zu unrecht.

Meint
Euer Christoph

7 Responses to Man muss die Ursache des Bösen…

  1. Kardinal Novize Igor sagt:

    Problematisch freilich, wenn so ziemlich jedes Wahlobjekt etwas von einem Schlächter hat…..

    oder andersrum: soll man extremistisch wählen, um Extremisten zu verhindern, oder soll man nicht extremistisch wählen, um Extremisten zu erlauben?

    LG KNI

  2. Yeti sagt:

    Ja, diesmal war’s so ziemlich die Wahl zwischen Pest und Cholera, hast eh recht.

    Aber kennst Du den Witz, wo ein Mann den Rabbi fragt: „Rabbi, mir geht es Gottseidank sehr gut und ich bin reich, aber der Alte Rothschild erzählt überall herum, dass ich pleite sei“.

    „Wenn die Leute glauben, dass Du pleite seist, wirst Du es über kurz oder lang tatsächlich sein“, antwortet der Rabbi.

    Und wenn die Presse Österreich verreisst, weil wir alle rechtsradikal seien, dann werden wir über kurz oder lang tatsächlich alle rechtsradikal sein.

    Meint
    Euer Christoph

  3. hansarandt sagt:

    Ist es nicht umgekehrt? Die Angst schüttet das nötige Adrenalin aus, um zu kämpfen oder zu fliehen und hält uns so am Leben.

    • Yeti sagt:

      Ich würde zwischen Angst und Furcht unterscheiden. Das eine ist eine logische Schlussfolgerung aus einer tatsächlichen Bedrohung und hilft uns dabei, die Bedrohung zu überwinden.

      Das andere phantasiert eine Bedrohung herbei, wo keine Bedrohung ist und führt so erst dazu, dass wir Dinge tun, die dann tatsächlich zur Bedrohung werden.

      • hansarandt sagt:

        Ich halte es gerne mit Hegel, der gesagt hat, die Wahrheit ist das Ganze: Die Angst und die Furcht und die Liebe und das Ganze eben.

        Wir finden dieselbe Einsicht auch in dem Roman Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Die Antwort auf die Frage nach „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ lautet bekannter Maßen „Zweiundvierzig“ (“forty-two”).

  4. hansarandt sagt:

    Die Steigerung der Angst, etwa die Heidenangst, heißt im Amerikanischen „german angst“

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