Quid pro quo – mein persönliches Griechenland SrrTrains

Wenn man Kinder aufzieht, dann erwartet man sich etwas von ihnen.

Man opfert sein Leben nicht aus reinem Altruismus.

Wenn man einen Kredit gibt, dann glaubt man (credere = glauben), dass der Kreditnehmer den Kredit mit Zinsen wieder zurückzahlen wird.

Aber wem soll man glauben?

Gibt es noch Handschlagsqualität?

Hat sich der Kreditnehmer übernommen?

Habe ich ihm etwas geglaubt, was er vielleicht nicht einmal selber glaubt?

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.

Wahrhaftigkeit ist die Basis einer funktionierenden Wirtschaft.

Sehe ich etwas, was ihr nicht seht? Bin ich einer Phantasie gefolgt, die so nicht wahr werden kann? Oder kann ich Euch auch davon überzeugen?

Alles nur Beschiss?

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Aber noch sind wir nicht am Ende.

Meint
Euer Christoph

5 Responses to Quid pro quo – mein persönliches Griechenland SrrTrains

  1. rotegraefin sagt:

    Wer ist der „man“ der Kinder aufzieht?
    Hast Du Deinen Kindern schon gesagt, was Du von ihnen erwartest?
    Hast Du schon einmal etwas gehört von der 5% Lüge?
    Ich weiß nur, dass wenn ich eine Handvoll Weizen in die Erde gebe
    ich bei guter Witterung ca 40 mal soviel im Spätsommer ernten kann. Aber das ganze ist nicht von mir allein abhängig, sonder auch vom Wetter und der Güte der Menschen, die die Saat nicht gleich wieder ausreißen oder einfach nieder trampeln.

    Die guten Bedingungen des Glaubens wurden spätestens seit dem ersten Weltkrieg zerstört.

    Oder besser wenn das Motto gilt :
    „Hast Du was, dann bist was!
    Haste nix, dann biste nix!“
    dann gilt auch:
    „Alles was deins ist meins und was meins ist geht dich nichts an!“

    Dann ist dem Nihilismus Tür und Tor geöffnet und der verhindert ganz einfach auf Teufel komm raus jede Form von Erkenntnis.

    „Alles was nicht unmittelbar zum Tode führt, kann mich nur lebendiger machen!“

    Die Wahrheit ist:
    „Der Mensch steht im Mittelpunkt
    und damit allen im Wege!“

    🙂 🙂 🙂

  2. Yeti sagt:

    Danke für Deine Tipps und Kommentare.

    Der „man“, der Kinder aufzieht, bin in diesem Falle ich.

    Das Kind heisst SrrTrains v0.01, und ich habe öffentlich verkündet, was ich mir davon erwarte. Das kann man im „new concept paper“ nachlesen.

    • rotegraefin sagt:

      Da ich, ich bin und kein Mann oder „man“, sehe ich mich ganz einfach nicht angesprochen, wo „man“ etwas nachlesen kann.

      Zusätzlich kann ich leider nur drei und ein paar Worte Englisch und bin vielleicht gerade noch in der Lage die Buchstaben zu lesen, aber völlig unfähig auch nur einen wie auch immer gearteten Sinn zu entnehmen.
      Deine Erwartungen sind dies bezüglich also was meine Person betrifft völlig in die Luft geschrieben und seit geraumer Zeit habe ich meinen Glauben verloren, dass alles Gute von oben kommt. Vor allen Dingen in der virtuellen Welt in der wir uns hier bewegen.

      Im übrigen gehe ich davon aus, dass Du das was Du Dein Kind nennst vermutlich eine technische Idee ist, die mit vielen Gedanken von Dir verbunden ist. Also eine reine Kopfgeburt.

      Ein Kind ist für mich immer noch ein Wesen mit zwei Beinen, Armen einem Kopf und Leib ausgestattet. In der Regel hat es auch neun Monate im Bauch einer Frau zu gebracht bis es geboren wurde.

      • Yeti sagt:

        Ich finde, es ist gut, wenn der Mensch nicht nur realistisch denkt, sondern auch ein bisschen allegorisch bzw. metaphorisch. Ein „Kind“ muss dann nicht unbedingt ein „reales“ Kind sein, sondern letzten Endes hat jeder schöpferische Mensch viele „Kinder“: Bücher, Programme, Konzepte, ……….

  3. rotegraefin sagt:

    Ein Buch ist ein Buch und ein Kind ist ein Kind, was wachsen und gedeihen will.
    Ich schaffe es nicht das eine mit dem anderen gleichzusetzen.
    Ein Kind wird gezeugt und nicht geschaffen.
    Bücher, Programme und Konzepte sind alles vom Menschen gemachte und letztlich tote Dinge.

    So kann ich auch nur den Prozess einer Kommunikation beschreiben, in der in einer Aussage meist vier Elemente vorkommen.
    Eine Sache, ein Appell, die Beziehungsebene, und der Selbstausdruck.
    Wenn dann die Begriffe wie Kind und Buch noch in einen Topf geworfen werden, dann ist und bleibt die babylonische Sprachenverwirrung perfekt.

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