Der Feuersee

Liebe Leser!

Diesmal möchte ich mich einem schwierigen Thema widmen.

Die Kirche hält nämlich immer noch am Glauben an die Hölle fest, auch wenn wir heutzutage nicht gerne vom Teufel, von der Hölle oder vom Tod reden.

Diese Themen nehmen den durchschnittlichen Leser zu sehr mit, um ihn damit zu beanspruchen.

Dennoch, und das ist leider wahr: Leben kann schiefgehen.

Wenn also ein Mensch endgültig und ein für alle mal sich entscheidet, dass er von Gott nichts wissen möchte und dass er tatsächlich in die ewige Verdammnis kommen WILL (was man bezweifeln kann, ob das jemals geschehen wird), dann glaube ich dennoch, dass Gott trotzdem der Barmherzige ist.

Das ist zwar meines Wissens nicht durch die Schrift belegt und ich glaube auch, dass es in der Tradition der Kirche nicht verankert ist, dennoch MÖCHTE ich glauben, dass dann der liebe Gott diesem Menschen die Gnade gewähren wird, im Nichts zu versinken und aus dem Gedächtnis der Völker endgültig gelöscht zu werden.

Meint

Euer Christoph

11 Responses to Der Feuersee

  1. Avatar von Kardinal Novize Igor Kardinal Novize Igor sagt:

    Beichten gehen tut trotzdem gut. Eine Milliarde Jahre Fegefeuer ist nicht lustig.

    LG KNI

  2. Avatar von Harald Mally Harald Mally sagt:

    ich kann mich deinen Gedanken gut anschließen, einfach weil sie ganz aus der Hoffnung kommen.
    Und die ist eine göttliche Tugend.
    „göttlich“ d.h. höchster „Verpflichtungsgrad“ … wir sind verpflichtet zur Hoffnung für jeden.
    Viel besser als „aus Pflicht“ zu hoffen ist natürlich, wenn diese aus tiefstem Herzen kommt.

    • Avatar von Yeti Yeti sagt:

      Das ist sehr interessant, dass wir zu diesen Tugenden, Glaube, Hoffnung und Liebe „verpflichtet“ sind.
      Denn nach meinem Dafürhalten ist das Göttliche an diesen Tugenden eben, dass sie vom Hl. Geist direkt in das Herz eingegossen werden. Was also können wir „üben“?.

      Eine Tugend kann ja laut Definition „geübt“ werden.

      Ich denke, die „Übung“ für Glaube, Hoffnung und Liebe ist das Gebetsleben und das sakramentale Leben.

      Kann man das so sagen?

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