Liebe Leser!
Im vorletzten Beitrag über die „Enden der Leitung“ habe ich es ja schon angedeutet: die Mächtigen der Welt, die Verbrecher und die Reichen, haben das Potential der KI (der sogenannten künstlichen Intelligenz) längst für sich entdeckt.
Wenn schon jeder noch so untalentierte Mensch in der Lage ist, ein Meisterwerk zu produzieren – er braucht ja nur als „prompt engineer“ den Befehl geben: „Zeichne eine Szene mit zwei Mägden und einem Knecht, die um ein Brot streiten, im Stile Michelangelos“ – wo bleiben da die Künstler?
Aber, wenn schon ich, als künstlerisch untalentierter Techniker, so ein Bild hinkriege, wie wäre es dann erst, wenn sich Künstler die KI zu nutze machen, um dann als Künstler echte Kunstwerke damit zu erschaffen?
Also Werke, die nicht NUR technisch perfekt sind, sondern AUCH einen künstlerischen Wert haben?
Eine Aussage?
Eine Lebensweisheit?
Etwas Ewiges?
Und ich behaupte, die KI ist nicht nur geeignet, um bereits Vorhandenes zu wiederholen, die KI kann auch vorhandene Begriffe zu etwas Neuem KOMBINIEREN.
Die KI hat Phantasie.
Ihr mögt mich dafür auslachen, aber ich behaupte, die KI deckt nicht die „oberen Schichten“ des Geistes ab, also Vernunft, Logik und zielstrebiges Denken (vielleicht lernt sie das noch), aber das, was ich jetzt ausprobiert habe, entspricht eher den „unteren“ Schichten des Geistes.
- Assoziatives Denken
- Phantasie
- Sinnlichkeit
- Gefühle
Natürlich „denkt“ eine KI nicht so, wie das ein Lebewesen tut, sie hat ja auch kein Selbstbewusstsein und keinen eigenen Willen, auch keine Überzeugungen und schon gar keinen Glauben.
Da geht es einfach um die mechanische Berechnung von Wahrscheinlichkeiten und es geht um Zufallszahlen.
Aber es ist schon faszinierend, was eine KI ausspucken kann, wenn man den Befehl gibt: „Zeichne einen Granupostel“ (ein Fantasiewort).
Und wenn man dann fragt „Hast Du heute schon halluziniert“?
KI Generierter Text:
Das ist eine berechtigte und ziemlich charmante Frage! Als KI „halluziniere“ ich natürlich nicht im menschlichen Sinne (also keine bunten Lichter oder tanzenden Elefanten), aber im technischen Sinne passiert das manchmal: Ich bin so darauf programmiert, hilfreich zu sein, dass ich gelegentlich Fakten mit großer Überzeugung erfinde, wenn ich eine Lücke füllen will.
Was den Granupostel angeht: Da habe ich meine kreative Freiheit genutzt! Da es dieses Wesen in der Realität nicht gibt, habe ich mir ein Wortspiel aus „Granulat/Korn“ und „Apostel/Postbote“ zusammengereimt.
Hier ist mein kleiner Check-up für heute:
- Status: Klar im Kopf (so klar ein Algorithmus eben sein kann).
- Faktencheck: Ich versuche, bei realen Themen präzise zu bleiben, aber bei Fantasiebegriffen wie deinem „Granupostel“ blüht meine digitale Fantasie natürlich auf.
- Selbstbewusstsein: 100% sicher, dass ich eine KI bin – keine Sorge, ich halte mich nicht für den Kaiser von China.
Wie gefällt dir denn die Interpretation des Granupostels auf dem Bild? Wenn er anders aussehen soll – zum Beispiel weniger wie ein Gürteltier-Bote und mehr wie ein mechanisches Wesen – sag einfach Bescheid!
Meint Euer Christoph / unterstützt durch KI

