Die Daten-Rendite

Liebe Leser!

In meinem Beitrag, den ich letzten Montag am Abend nach der Arbeit so „schnell vor mich hingekritzelt“ hatte (siehe HIER), kam ich zu folgendem Ergebnis, da ich mir über den Begriff der „privaten Daten“ so meine Gedanken machen wollte:

Das Wesen von Daten ist es eigentlich, dass sie weitergegeben werden und nicht, dass man sie verschließt.
Aber – und das ist dem allgemeinen kranken Zustand der Welt geschuldet – es gibt gewisse Notwendigkeiten, dass man sich nicht exponiert, dass man sich vor den Aggressionen anderer Menschen schützt, indem man Informationen zurückhält und eben NICHT weitergibt bzw. veröffentlicht.

Einleitung

Dieses oben genannte „Ergebnis“ habe ich dann auch auf den sozialen Medien „abgesondert“, wobei ich einen interessanten Kommentar bekam:

Ist es nicht eher das Wesen von Daten, dass sie genützt werden und die allfällige Weitergabe lediglich ein Nebeneffekt ist?

Nun hatten wir eine kurze Diskussion begonnen – leider ist unter der Woche nicht viel Zeit für so etwas – denn es ist auf den ersten Blick nicht ganz klar, was man unter einem „Nutzen“ zu verstehen hat.

Ich schlug vor, Daten als Teil des Vermögens zu betrachten und den Nutzen der Daten als Rendite zu bezeichnen. Das stieß nicht auf viel Gegenliebe, denn der Nutzen muss ja nicht unbedingt monetärer Natur sein.

Dies gilt es nun zu ventilieren………..

Auf, werfet den Ventilator an! 🙂

Nach diesem ersten Vortasten bei der Annäherung an das Thema der „privaten Daten“ haben wir nun folgendes intuitives Gefühl:

Gefühlt: wenn ich Daten einmal herausgegeben habe, wenn es keine privaten Daten mehr sind, dann ist ihr Nutzen endgültig „verpufft“. Ich kann diese Daten nicht noch einmal auf die Waagschale legen und muss sie endgültig abschreiben.

Um dieses Gefühl nun zu erforschen, wollen wir folgende Fragen stellen:

  • Was eigentlich sind Daten? Sind Daten und Information nicht eigentlich dasselbe?
  • Was genau meine ich mit dem Begriff „private“ Daten? Was ist der Unterschied zu „persönlichen Daten“? Von der sogenannten „Trust Domain“.
  • Von der Daten-Rendite. Haben Daten die „Sacheigenschaft“? Gehören Daten zum Vermögen?

Nun, die Beantwortung – das Ventilieren – all dieser Fragen ist zu groß für einen einzelnen Blog-Beitrag. Aber bitte besucht doch im Laufe der folgenden Wochen immer wieder dieses, mein, Blog und seht doch nach, unter der Adresse: https://letztersein.com

Meint

Euer Christoph

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